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  1. Skigebiete können im Kanton Glarus ab 30. 12.2020 öffnen

    Die Webseite des Kantons Glarus meldet:

    Skigebiete können im Kanton Glarus ab 30. Dezember 2020 öffnen

    Der Regierungsrat hat am 21. Dezember aufgrund der dazumal kritischen epidemiologischen Lage entschieden, die Skigebiete ab dem 22. Dezember 2020 einstweilen zu schliessen. Den Betreibern der Skigebiete wurde eine Überprüfung der Sachlage mit Wirkung per 30. Dezember 2020 angekündigt. Dazu hat der Regierungsrat die Bewilligungsvoraussetzungen erneut beurteilt. Er erachtet die Voraussetzungen als gegeben, um den Skibetrieb im Kanton Glarus bewilligen zu können. Insbesondere, weil die momentane epidemiologische Lage im Kanton Glarus und die ausreichenden Kapazitäten in der Gesundheitsversorgung dies aus heutiger Sicht erlauben.

    Die Betriebsbewilligungen sind darüber hinaus an die konsequente Einhaltung der von den Bergbahnen und der Gemeinde Glarus Süd eingereichten Schutzkonzepte gebunden. Insbesondere müssen die Betreiber der Skigebiete umfassende Massnahmen zur Reduktion von Unfallrisiken ergreifen und dürfen in den Takeaways keinen Alkohol ausschenken.

    Darüber hinaus gelten folgenden Kapazitätsbeschränkungen:

    • für das Skigebiet Elm eine maximale Besucherzahl bei 4000 Personen pro Tag,
    • für das Skigebiet Braunwald eine maximale Besucherzahl bei 2000 Personen pro Tag,
    • bei den übrigen Betreibern wird die Grenze auf zwei Drittel der maximalen Erfahrungswerte festgelegt.

    Diese Bewilligung gilt auf Zusehen hin. Eine substanzielle Verschlechterung der epidemiologischen Lage und der Kapazitäten in der Gesundheitsversorgung würden eine Neubeurteilung erfordern. Dies könnte wiederum zum Entzug der Betriebsbewilligungen führen.

     

    Quelle: https://www.gl.ch/public-newsroom/details.html/31/news/19665

    Zu den tagesaktuellen Angeboten in Braunwald siehe:
    https://www.braunwald.ch/Bergbahnen/Winter/Betriebszeiten-Winter-2020-21

    Betrieb ab morgen Mittwoch, 30. Dezember 2020:

    Skibetrieb am Seblen:

    • Piste 4 geöffnet
    • Sesselbahn Seblengrat von 08.45 – 16.00 Uhr in Betrieb.
    • Es sind keine weiteren Pisten (aufgrund Schneemangel) geöffnet.

    Übungsgelände geöffnet:

    • Förderband im Zwergen-Land Grotzenbüel geöffnet
    • Kinderland Hüttenberg geöffnet (zwei Seillifte)

    Skischule Braunwald

    Die Skischule Braunwald nimmt den Betrieb ab dem 30. Dezember auf:

    • Klassenunterricht möglich
    • Voranmeldung bis am Tag davor erwünscht
    • Snowli-Grill und Kinderland geöffnet
    • www.skischulebraunwald.ch

    Gondelbahn Niederschlacht-Hüttenberg-Grotzenbüel

    Hinweis: Die Bahnen dienen nur als Zubringer, die Pisten sind aufgrund von zu wenig Schnee nicht geöffnet.

    • Gondelbahn Niederschlacht-Hüttenberg: 08.30 – 16.15 Uhr
    • Gondelbahn Hüttenberg-Grotzenbüel: 08.30 – 16.30 Uhr

    Winterwanderbetrieb am Gumen:

    Die Gumenbahn ist wie bis anhin für Winterwanderer geöffnet. (09.15 – 16.00 Uhr).
    Das Berggasthaus Gumen ist mit Take-away Betrieb geöffnet.

    Panoramaweg:

    • Abschnitt 1: Grotzenbüel-Chnüügrat-Seblen wird voraussichtlich auf morgen präpariert
    • Abschnitt 3: Gumen – Grotzenbüel geöffnet

    Gastronomie im Skigebiet:

    • Das Bergrestaurant Chämistube und Gumen sind geöffnet.
    • Im Grotzenbüel gibt es Pizzas von Pizza Pasta Piero
    • Wichtiger Hinweis: Take-aways dürfen keinen Alkohol ausschenken (gem. Medienmitteilung Kanton Glarus)

    Panoramaloipen Braunwald:

    Die Loipe auf dem Grotzenbüel ist in reduzierter Form gespurt.

    https://www.braunwald.ch/langlauf

    Schutzmassnahmen:

    Wir bitten weiterhin um die Einhaltung sämtlicher Schutzmassnahmen rund um Covid-19. Besten Dank.

  2. VAL-Apéro vom 27. Dezember 2020 findet nicht statt

    Schweren Herzens hat der VAL Vorstand beschlossen, den beliebten Mitgliederanlass aufgrund der COVID-19 Einschränkungen dieses Jahr nicht durchzuführen. Wir bedauern dies sehr und hoffen auf Verständnis.

  3. Maskentragen in der Braunwaldbahn – die Sicht einer einheimischen Braunwalderin

    Nina Brunner wohnt mit Familie in Braunwald und pendelt zur Arbeit ins Unterland. Sie hat uns ihren Standpunkt mitgeteilt:

    Liebe Leserinnen und Leser

    [17.12.2020] Ich habe eigentlich keine «kurze Zündschnur». Sie verliert jedoch mit jeder kurzen Fahrt in der Braunwaldbahn etwas an Länge, worauf ich, jeweils mit einer Mischung aus Unverständnis, Wut und Enttäuschung, durch den Schnee nach Hause stapfe. Der Winter ist da und mit ihm hat sich die Pandemie verschärft. Der Winter ist da und mit ihm kommen auch die Touristen, die für unser Bergdorf wichtig sind.

    Wie Sie bestimmt wissen, ist die Standseilbahn ein einzigartiges Nadelöhr, die alternativlose Transportmöglichkeit zwischen Tal und Berg. Zu dieser Jahreszeit fällt auch der steile Fussweg als Ausweichmöglichkeit weg.

    Leider bin ich als Berufspendlerin zum wiederholten Mal Zeugin davon geworden, wie einzelne Mitfahrende die Maske abnehmen, sobald sie das Drehkreuz und somit die Kontrollblicke der Bahnverantwortlichen hinter sich gelassen haben. Es gibt Personen, die bei der Arbeit eine Maske tragen, in der Bahn jedoch – mutmasslich aus ideologischen Gründen – darauf verzichten. Also habe ich bei den Bahnbetreibern ein paar Fragen deponiert, wollte u.a. wissen, wann die Maskenpflicht konsequent durchgesetzt werde.

    Ich habe detaillierte und nachvollziehbare Antworten auf meine Fragen erhalten. Ein Punkt gab mir jedoch zu denken: Ich wurde auf einen Zeitungsartikel hingewiesen, in dem eine Betroffenenorganisation darum bitte, bei Personen ohne Maske von einer Behinderung auszugehen. Ich gehe zunächst immer davon aus, dass Menschen ohne Maske eine gesundheitliche Begründung haben. Das Phänomen der selektiven Teilzeitbehinderung wäre mir jedoch neu. Auch dünkt es mich bemerkenswert, wenn bekanntermassen sportliche Familien in corpore von einem gesundheitlichen Problem im Zusammenhang mit dem Tragen der Maske betroffen sind.

    Machen wir uns doch nichts vor! Es gibt Verweigerer und gerade diese schaden auch den Menschen mit Behinderung, welche sich eben nicht selbst mit einer geeigneten Maske schützen können. Wir alle sind derzeit mitverantwortlich für das Wohlergehen unserer Mitmenschen. Das verstehe ich unter Eigenverantwortung und ich nehme sie gerne wahr. Hätte es keinen Effekt auf die Gemeinschaft, wäre es nicht gefährlich, so wäre es lediglich ungemein lächerlich, sich für eine Fahrt von läppischen sieben Minuten gegen die Maskenpflicht zu stellen.

    Gerade wir DorfbewohnerInnen sollten auch Vorbild sein für die Besucher aus dem Tal und den Städten, die in den kommenden Wochen in der Bergidylle buchstäblich aufatmen wollen. Das Virus fährt nicht nur im Auto mit. Es macht also auch vor dem autofreien Braunwald nicht halt. Ich danke all jenen, die weiterhin am selben Strick ziehen. Also den Allermeisten. Ich danke den Gewerbetreibenden, den Lehrkräften, den Transporteuren und mit Nachdruck auch den Zuständigen bei unseren Bahnen, die uns nicht nur «hinterherdesinfizieren», sondern seit Monaten auch täglich unser aller Emotionen auffangen müssen, egal aus welcher Richtung diese auf sie einprasseln.

    Und ich danke den Jüngsten im Dorf, die schon im Kindergartenalter mehr zu begreifen scheinen, als manch Erwachsener mit höherer Bildung. Merci all jenen, die sich nicht nur auf ihren gesunden Menschenverstand berufen, sondern auch Sachverstand beweisen.

    Nina Brunner, Braunwald

  4. Koordinierter Winterstart Glarus Süd

    Medienmitteilung Gemeinde Glarus Süd:

    Skigebiete und Gemeinde: Gemeinsam in einen sicheren Winter

    Mitlödi, 15.12.2020

    Auf Einladung der Gemeinde Glarus Süd stimmten die Skigebiete Elm und Braunwald inklusive Standseilbahn an einer gemeinsamen Sitzung ihre Schutzkonzepte ab. Sie bieten die Grundlage für eine, den geltenden Corona-Massnahmen entsprechende, gemeinsame Gästelenkung.

    Die Gemeinde Glarus Süd ist verantwortlich für ein Schutzkonzept im öffentlichen Raum der Skigebiete Elm und Braunwald. Um die Schnittstellen zu eruieren, fand eine Koordinationssitzung statt. Das gemeinsame Ziel: In beiden Skigebieten einen Skibetrieb anzubieten, der die geltenden Massnahmen von Bund und Kanton erfüllt. Dabei gilt es vor allem, Menschenansammlungen zu vermeiden. Je nach Besucheranzahl, kann es zu Kapazitätseinschränkungen kommen. Möglicherweise können sogar Gäste nicht mehr transportiert werden.

    Glarus Süd empfiehlt deshalb, sich frühzeitig über die aktuelle Lage in den regionalen Radiosendern oder den entsprechenden Homepages zu informieren. Beide Skigebiete freuen sich auf einen sicheren Saisonstart und ersuchen die Gäste, die geltenden Corona-Vorschriften, insbesondere das Tragen von Gesichtsmasken und «Abstand halten», einzuhalten.

    Ansprechpartner für Rückfragen:
    Mathias Vögeli, Gemeindepräsident, Tel. 058 611 94 74, mathias.voegeli@glarus-sued.ch 

  5. Revision Nutzungsplanung

    Medienmitteilung Gemeinde Glarus Süd:

    Gleichzeitige Anpassung der Nutzungsplanung in allen Dörfern

    Mitlödi, 7.12.2020

    Die Gemeinde informiert über die nächsten Schritte der Nutzungsplanung und packt die Zonenplanung von Braunwald, Weissenberge und Schlattberg an. Sie soll in die laufende Totalrevision der anderen Dörfer integriert werden. Falls die Talerschliessung von Braunwald dereinst eine andere Zonierung benötigt, kann dies in einer späteren Teilrevision nachgeholt werden.

    Bisher war vorgesehen, die Zonenpläne von Braunwald, Weissenberge und Schlattberg abgekoppelt von den anderen Dörfern in einem eigenen Verfahren zu bearbeiten. Dieses Vorgehen wurde anhand der sehr grossen Bauzone in diesen Gebieten gewählt und im Fall von Braunwald, aufgrund der offenen Frage der künftigen Talerschliessung. Die Gemeinde will jetzt vorwärts planen und führt in den nächsten Wochen in diesen drei Gebieten eine Umfrage zu den Bauabsichten durch.

    Einhalten gesetzlicher Vorgaben

    Die Umfrage-Rückmeldungen bilden die Grundlage zur Überprüfung der Bauzone in diesen Gebieten. Weiter gilt es die Vorgaben des eidgenössischen Raumplanungsgesetztes (RPG) einzuhalten. So muss die Gemeinde Glarus Süd in der revidierten Nutzungsplanung die Grösse der Bauzone gesamthaft erheblich reduzieren. Weiter gilt es bei der Bemessung der Bauzone das Zweitwohnungsgesetz des Bundes zu berücksichtigen. Demnach dürfen in der Gemeinde Glarus Süd keine Zweitwohnungen mehr erstellt werden.

    Weiteres Vorgehen

    Die revidierte Nutzungsplanung (ohne Braunwald, den Weissenbergen in Matt und dem Schlattberg in Luchsingen) wurde im Sommer 2020 zur Mitwirkung aufgelegt. Die Wünsche und Anträge sind in Bearbeitung und werden am 17. Dezember 2020 im Gemeinderat beraten. Die Mitwirkenden erhalten anfangs 2021 eine Antwort.
    Im Februar 2021 wird die Umfrage von Braunwald, Weissenberge und Schlattberg ausgewertet. Im Frühjahr 2021 sollen für diese Gebiete der Zonenplanentwurf zur öffentlichen Mitwirkung nach Art. 7 RBG aufgelegt werden. Nach der Auswertung dieser Mitwirkung werden die Zonenpläne aller Glarus Süd Dörfer und das Baureglement gesamthaft nach Art. 26 RBG für 30 Tage öffentlich aufgelegt. Damit kann die Zonenplanung von Braunwald, Weissenberge und Schlattberg in die laufende Totalrevision der Nutzungsplanung mit den übrigen Dörfern integriert und vereint der Gemeindeversammlung unterbreitet werden.

    Ansprechpartner für Medien-Rückfragen:
    Beat Aliesch, Planer Planungsbüro Stauffer & Studach AG,
    081 258 34 44, nutzungsplanung@glarus-sued.ch 

  6. Nach Kessler Sport kommt Tödisport nach Braunwald

    Das Sportgeschäft Tödisport in Glarus hat am 13.11.2020 im ehemaligen Postlokal im Gebäude der Bergstation Braunwaldbahn eine Filliale eröffnet und führt so – nachdem Walti Kessler in den Ruhestand getreten ist – das Angebot von Kessler Sport weiter:

    DAS NEUE SKICENTER IN BRAUNWALD!

    Nach der Pensionierung von Walti Kessler freuen wir uns in Braunwald unsere erste Filiale zu eröffnen. In unserem neuen Lokal direkt bei der Bergstation der Braunwaldbahn haben wir uns neu eingerichtet und bieten die Vermietung von sämtlichen Wintersportgeräten für Gross und Klein an: Alpinskis, Alpinskischuhe, Stöcke, Helme, Snowboards, Snowboardschuhe, Tourenskis, Tourenskischuhe, Sicherheitsausrüstung Skitouren, Schneeschuhe und zu guter Letzt kann neu sogar die Skibekleidung gemietet werden. Für den Skiservice haben wir einen neuen Schleifroboter von Montana angeschafft. Durch die Präparation ihrer Skis oder Snowboards mit unserer Montana Challenger wird der Spass im Schnee noch grösser. Ein grosses Sortiment von Accessoires ergänzt das Angebot im neu gestalteten Geschäft. Wir freuen uns auf Sie!

     

    Quelle: https://3614.ch/skicenter-braunwald

  7. Das Hotel Tödiblick bekommt einen neuen Besitzer, die Gastgeber bleiben

    Link zum Artikel im E-Paper der Tageszeitung Die Südostschweiz (27.10.2020):

    https://epaper.somedia.ch/issue.act?issueId=83140&newsitemId=9248359&token=Xa6fjEBb4oTURv84yIrUZA

  8. Letzte Woche zogen die Sportbahnen Braunwald einen Strich unter das Geschäftsjahr 2019-2020

    Die GV der Sportbahnen fand dieses Jahr nicht auf dem Grotzenbühl statt. Die Aktionärinnen und Aktionäre konnten sich schriftlich zu den Geschäften äussern.

    Link zum Artikel im E-Paper (29.10.2020):
    https://epaper.somedia.ch/issue.act?issueId=83339&newsitemId=9267185&token=2Zr66etPDkxijSlKX6aa6Q

  9. Braunwald autofrei – Die Post kommt mit dem Elektroquad

    Die Online-Zeitung Glarus24.ch meldet am 8.9.2020:

    Braunwald autofrei
    Die Post kommt mit dem Elektroquad

    Seit anfangs August erhalten die Braunwalder ihre Post umweltfreundlicher zugestellt: Das bisher mit Diesel betriebene Fahrzeug ersetzt die Post CH AG durch ein elektrisches.

    In Glarus Süd gilt die Ortschaft Braunwald als autofrei. Das grosse Schild bei der Bergstation Braunwald weist daraufhin, dass motorbetriebene Fahrzeuge generell verboten sind. Doch das Gewerbe wie Landwirte, Hotels, Werkdienst oder die Post sind für Ihre Dienstleistungen auf Fahrzeuge angewiesen. Deshalb kann der Gemeinderat auf Gesuch hin, Ausnahmebewilligungen erteilen.

    E-Fahrzeug als echte Alternative
    Auf den in Braunwald stark ansteigenden und im Winter schneereichen Strassen eigneten sich früher vor allem Dieselfahrzeuge. Angetrieben vom wachsenden Umweltbewusstsein, entwickeln Forscher die Elektrofahrzeuge laufend weiter. Heute bietet der Markt verschiedenste Modelle mit verstärkten Elektromotoren als echte Alternative zu Dieselfahrzeugen. In Braunwald wechselten bereits verschiedene fortschrittliche Organisationen auf E-Fahrzeuge.

    Fachberatung und finanzielle Beiträge
    Der im 2019 gegründete Verein Braunwald autofrei schrieb sich auf die Fahne, das autofreie Braunwald und die elektrische Mobilität zu fördern. Auch die Gemeinde beabsichtigt nur noch Ausnahmebewilligungen für E-Fahrzeuge zu erteilen. Sie hilft Unternehmen, welche ihre Fahrzeuge ersetzen oder neu anschaffen auf zwei Ebenen. Einerseits unterstützt die Gemeinde die kostspielige E-Fahrzeuganschaffung mit finanziellen Mittel. Andererseits steht ein technischer Fachexperte der Berner Fachhochschule kostenlos für Beratungsgespräche zur Verfügung. Die Gemeinde empfiehlt diesen früh in die Fahrzeug-Evaluation einzubeziehen. Schliesslich ist er derjenige, welcher im Bewilligungsprozess den technischen Mitbericht für den Gemeinderatsbeschluss schreibt.

    Post setzt wichtiges Zeichen
    Seit Jahren fördert die Post im Rahmen ihrer Corporate-Responsibility-Strategie die Elektromobilität. Viele ihrer Fahrzeuge sind bereits mit Ökostrom unterwegs. Ihre Flotte an Dreirad-Motorrädern ist sogar zu 100 Prozent elektrifiziert. Bereits 2019 kam die Post auf die Gemeinde zu, weil sie ihr Fahrzeug in Braunwald altershalber ersetzen wollten. Die Gemeinde und der externe Fachexperte zeigten verschiedene Möglichkeiten geeigneter E-Fahrzeugen in Braunwald auf. Das Modell «bemoto POLARIS» vermochte schliesslich zu überzeugen. Seit anfangs August verteilt die Post ihre Sendungen mit diesem E-Fahrzeug. Gemeindevizepräsident Mathias Zopfi betont: «Die Gemeinde begrüsst diesen Schritt der Post sehr. Wir unterstützen, dass Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ersetzt werden.»

    Quelle: https://www.glarus24.ch/artikel/braunwald-autofrei-die-post-kommt-mit-dem-elektroquad-2432258
  10. Glarner Skigebiete bieten Sicherheit beim Saisonkartenvorverkauf

    Die Online-Zeitung Glarus24.ch meldet am 8.9.2020: „Glarner Skigebiete bieten Sicherheit beim Saisonkartenvorverkauf“.

    Siehe: https://www.glarus24.ch/artikel/glarner-skigebiete-bieten-sicherheit-beim-saisonkartenvorverkauf-2432263

  11. Neue Projektorganisation soll es richten

    Die Tageszeitung Die Südostschweiz meldet am 3.7.2020: „Die Glarner Regierung reagiert auf Kritik und will mit einer neuen Projektorganisation die Frage der Erschliessung Braunwalds breiter abklären lassen.“

    Siehe: https://www.suedostschweiz.ch/politik/2020-07-03/neue-projektorganisation-soll-es-richten#

  12. Landsgemeinde 2021 soll Beitrag zum Entwässerungsvorhaben Braunwald genehmigen

    Die Tageszeitung Die Südostschweiz schreibt am 2.9.2020:

    Landsgemeinde soll Entwässerungs-Kredit sprechen

    Der Regierungsrat beantragt der Landsgemeinde einen Kantonsbeitrag von gut 1,6 Millionen Franken für den Entwässerungsstollen Braunwald.

    Dienstag, 01. September 2020, mitg. Um das Rutschgebiet in Braunwald zu sichern, muss es entwässert werden. Bund und Kanton sollen 80 Prozent der erwarteten Kosten von rund 30 Millionen Franken übernehmen. Zuhanden der Landsgemeinde 2021 habe der Regierungsrat im März 2020 eine Finanzierungsvorlage für einen zusätzlichen Beitrag beschlossen, heisst es in einer Mitteilung des Glarner Regierungsrats. Die Beitragshöhe und der Bausteuerzuschlag konnten zwischenzeitlich aufgrund weiterer Abklärungen konkretisiert werden. Die maximalen Gesamtkosten (29,5 Millionen inklusive 10 Prozent Kostenungenauigkeit) von 32,45 Millionen Franken werden wie folgt verteilt:

    Die Gemeinde und die Entwässerungskorporation Braunwald tragen je 7,5 Prozent.
    80 Prozent der Kosten werden von Bund und Kanton gestützt auf die Waldgesetzgebung subventioniert. Der Kanton erhebt hier zur Gegenfinanzierung ab 2024 einen Bausteuerzuschlag von maximal 0,35 Prozent.
    Weitere 5 Prozent, maximal 1 622 500 Franken, sollen als freier Betrag durch die Landsgemeinde gewährt werden.

    Der Kanton sei nicht dazu verpflichtet, die ungedeckten Kosten zu übernehmen. Es handle sich allerdings um ein sehr grosses Investitionsvorhaben, welches insbesondere die Entwässerungskorporation an ihre finanziellen Leistungsgrenzen bringe. Da es sich bei dem Betrag um eine frei bestimmbare Ausgabe handle, habe die Landsgemeinde über den entsprechenden Kredit zu beschliessen.

    Lehne diese den Antrag ab, sei es Sache der Gemeinde Glarus Süd und der Kooperation, über die Restkosten zu befinden.

     

    Quelle: https://www.suedostschweiz.ch/politik/2020-09-01/landsgemeinde-soll-entwaesserungs-kredit-sprechen

    Die Entwässerungskorporation Braunwald umfasst auch die Braunwalder Zweitwohnungsbesitzer. Diese sind somit von der Finanzierungsfrage direkt betroffen.

    Siehe auch die Webpräsenz der Entwässerungskorporation Braunwald: www.geologiebraunwald.ch

  13. Unhaltbare Einschränkung bei der Zustellung von Paketen und eingeschriebenen Sendungen in Braunwald

    Öffentlich kommuniziert wurde die neue Zustellpraxis für Pakete und eingeschriebene Postsendungen bislang nicht, aber Sie haben diese möglicherweise bereits am eigenen Leib erfahren, nämlich, dass diese seit der Schliessung der Poststelle in Braunwald nur noch den so genannt ganzjährig bewohnten Haushalten zugestellt werden. Benutzerinnen und Benutzer von Ferienwohnungen und -häusern erhielten anstelle der sehnlichst erwarteten Postsendung einen Abholschein und ein Begleitschreiben mit dem sie aufgefordert werden, ihre Postsendungen am Folgetag in der Postagentur Linthal abzuholen.

    Feriengäste werden somit genötigt, anstelle einer Bergwanderung oder eines Skitags, zu den Filialöffnungszeiten einen Abstecher ins Tal ins Auge zu fassen, denn die in die Landi Linthal integrierte Postagentur befindet sich keineswegs in Stationsnähe, sondern rund 1.2 Kilometer entfernt im Ortskern.

    Hinzu kommt, dass diese Regelung in COVID-Zeiten jeglicher Empfehlung zuwiderläuft, indem für jede Abholung der coronamässige Flaschenhals, nämlich die Braunwaldbahn, unter Gefährdung auch der einheimischen Braunwalderinnen und Braunwalder gleich zweimal belastet werden muss.

    Sehr langwierig gestalteten sich unsere Bemühungen mit den zuständigen Personen bei der Post in Kontakt zu treten. So scheint deren Erreichbarkeit grösster Geheimhaltung zu unterliegen. Der VAL konnte bei der Post und der Gemeinde zwar auf die unhaltbare Situation hinweisen, aber brauchbare Vorschläge zur Abhilfe liegen noch keine vor und coronabedingt  kam leider noch kein Gespräch mit Post und Gemeinde zustande.

    Nach Auskunft der Post wurde diese Praxisänderung durch die seit letztem Winter enorme Zunahme insbesondere von Paketsendungen aller Art ausgelöst. So hätten sich die unzähligen Online-Bestellungen zu einer zeitweise kaum mehr zu bewältigenden logistischen Herausforderung entwickelt. Es komme hinzu, dass insbesondere Grosslieferungen für die Post keineswegs kostendeckend seien, weshalb lediglich noch die Briefzustellung in die Postfachanlagen gewährleistet würde.

    Es ist uns bewusst, dass der gesetzliche Grundversorgungsauftrag grundsätzlich lediglich ganzjährig bewohnte Siedlungen einschliesst. Da die Fahrroute in Braunwald durch und an eine ganze Reihe solcher Siedlungen führt, sollte es doch möglich sein, eine praktikable Lösung zu finden – etwa analog zu Postfachanlagen?

    Vorliegend scheint allerdings noch ein Mengenproblem zu bestehen, indem das zum Einsatz kommende Kleinfahrzeug nicht in der Lage sei, die v.a. in der Hauptsaison anfallende Paketflut in einem Zug zu transportieren. Da dem Vernehmen nach v.a. Lebensmittel-Grossbestellungen gewisser Anbieter die Post an ihre Grenzen brachte, so wäre dies sicher Anlass eine Sonderlösung ins Auge zu fassen, mit Bestimmtheit aber kein Grund gleich in einem ganzen Ort gewisse Dienstleistungen ad absurdum zu führen bzw. faktisch zu eliminieren.

    Seitens VAL suchen wir mit der Post, der Gemeinde und mit Akteuren vor Ort weiterhin das Gespräch, um für diesen tourismusschädigenden Zustand eine Lösung zu finden.

     

    Wir halten Sie auf dem Laufenden.

     

    VAL – Verein Auswärtiger Liegenschaftenbesitzer

    Für den Vorstand: Christian Portmann, kontakt@val-braunwald.ch

     

     

     

  14. Neue VAL-Info Nr. 64 – Juni 2020 erschienen

    Die neuen VAL-Info Nr. 64Juni 2020 stehen für VAL-Mitglieder in der elektronischen Version im geschützten Mitgliederbereich zum Download bereit.

    Herzlichen Dank dem Redaktionsteam um Irene Forster Meier, Ursula Kieser, Hanspeter Saxer, Ueli Kieser und Aline Hafen / Linus Engweiler für die grosse Arbeit! Die gedruckte Ausgabe gelangte vor einigen Tagen in die Briefkästen. Frühere elektronische Ausgaben der VAL-Info finden sich hier.

  15. Nutzungseinschränkungen der Braunwaldbahn sind wieder aufgehoben

    Letzte Woche hat uns das Tourismusbüro Braunwald-Klausenpass darüber informiert, dass die Einschränkungen aufgrund der Corona-Massnahmen wieder aufgehoben wurden:

    Braunwald, 19. Mai 2020

    Braunwaldbahn für Touristen geöffnet: Herzlich Willkommen in Braunwald!

    Geschätzter Vorstand des VAL
    Geschätzte Ferienhausbesitzerinnen und –besitzer

    Wir haben einige schwierige Wochen seit Mitte März durchgestanden. Das Ausharren hat sich gelohnt, es geht
    wieder bergauf: Unsere Hotels sind geöffnet oder öffnen noch diese Woche, Restaurantbesuche sind möglich
    und das Wichtigste:

    Die Braunwaldbahn ist wieder für alle zugänglich!

    Ferienhaus- und Ferienwohnungsbesitzer und/oder deren Gäste sind herzlich willkommen, nach Braunwald zu
    reisen!

    Der Sommer steht uns bevor und wir sind intensiv mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt. Das
    Sommergeschäft ist besonders nach dem Lockdown wichtig für alle Betriebe, damit diese trotz hohen Einbussen
    wieder anknüpfen können. So freuen wir uns auch, wenn Sie Ihre Gäste wieder begrüssen können und
    Braunwald weiter nach aussen tragen.

    Für Ihre entgegengebrachte Loyalität für Braunwald und jede Unterstützung, die wir in den vergangenen Wochen
    erfahren durften, möchten wir uns herzlich bei Ihnen bedanken.

    Nun ist der Moment gekommen, wo wir Gäste von nah und fern wieder im schönen Braunwald begrüssen dürfen. Wir freuen uns sehr darauf, hoffentlich bald in die Sommersaison starten zu können – und freuen uns besonders
    auf Sie!

    Mit besten Grüssen und weiterhin alles Gute

    Gabriela Heer
    Geschäftsleitung Braunwald-Klausenpass Tourismus AG

    Siehe das volle Infoschreiben hier.

    Die Braunwaldbahn wird bei Andrang häufiger fahren, damit das Schutzkonzept ÖV strikt eingehalten werden kann.

    Denken Sie daran, vorhersehbare Stosszeiten zu vermeiden und allenfalls eine Schutzmaske mitzuführen.

     

    Der VAL-Vorstand wünscht Ihnen einen schönen Bergfrühling in Braunwald

  16. Lesetipp in der Coronazeit: Emil Zopfi – Kilchenstock

    Wer im Lockdown schon die ganze Hausbibliothek durchgelesen hat, dem kann Emil Zopfis 1996 geschriebene Darstellung der unterschiedlichen Sichtweisen angesichts des in den beginnenden 1930er-Jahren real drohenden Bergsturzes von Linthal empfohlen werden.

    Angesichts der unkontrollierbaren Naturkräfte kommt uns nur allzuvieles aus der Corona-Berichterstattung bekannt vor.

    Wie geht die betroffene Linthaler Bevölkerung mit den behördlichen Massnahmen um? Soll die Glarner Regierung Zwangsmassnahmen anordnen oder nur empfehlen? Welchen der über noch zu wenig (geologische) Forschungsdaten verfügenden, in sich uneinigen Wissenschaftern soll sie glauben? Was wiegt schwerer, die drohende Armut oder die Menschenleben; wieviel darf  der fragilen (lokalen) Wirtschaft zugemutet werden und soll der Grossanlass Klausenrennen 1932 trotz Risiko durchgeführt werden? Und wieviel Transparenz darf und soll der Allgemeinheit zugemutet werden?

     

    Das Buch Kilchenstock wird im Herbst im Bsinti am halbjährlichen Bsinti-Leseabend diskutiert.
    Emil Zopfi, Kilchenstock – Der Bergsturz in den Köpfen
    340 Seiten, Limmat Verlag, Zürich, August 1996
    ISBN 978-3-85791-275-7
    Erhältlich im
    Bsinti und im Buchhandel

  17. Braunwalder Korporationshauptversammlungen werden in den Herbst verschoben

    Mitteilung der Entwässerungs- und der Wegkorporation Braunwald

    Auf Grund der besonderen Situation haben die Vorstände der beiden Korporationen beschlossen:

    Die Korporationshauptversammlungen werden verschoben!

    Als neuer Termin ist vorerst der 2. Oktober vorgesehen.

     

    Vorgehen Wegkorporation:

    Der normale Strassenunterhalt wird ausgeführt wie vorgesehen.

    Die umsichtige Finanzpolitik der Korporation, sowie die Tatsache dass die Gemeinde den Personalaufwand erst Ende Jahr in Rechnung stellt, lassen folgendes Vorgehen zu:

    Der Einzug der Anlagebeiträge erfolgt erst nachdem diese durch die HV genehmigt wurden. Von einem a Konto Einzug wird abgesehen.

    Für den, nach diesem Winter überaus notwendigen Strassenunterhalt reicht die Liquidität der Korporation bis dahin aus.

    Das erlaubt auch eine momentane, finanzielle Entlastung der Korporationsmitglieder bis im Herbst, (oder lieber natürlich noch viel früher) wenn wieder normalere Umstände herrschen.

     

    Vorgehen Entwässerungskorporation:

    An der Sitzung vom 24. März 2020 hat der Regierungsrat des Kantons Glarus grundsätzlich der Finanzierung des neuen Entwässerungsstollen zugestimmt. Der Anteil von 80 % sind beitragsberechtige Kosten, die von Bund und Kanton gemeinsam getragen werden. Weitere 1.85 Mio. Franken werden zuhanden der Landsgemeinde 2021 dem Stimmvolk zur Genehmigung beantragt.

    [Siehe dazu die Medienmitteilung des Glarner Regierungsrats vom 24.3.2020: „Regierungsratssitzung 24. März 2020 • Um das Rutschgebiet in Braunwald zu sichern, muss es entwässert werden. Bund und Kanton sollen 80 Prozent der erwarteten Kosten von rund 30 Millionen Franken übernehmen. Zuhanden der Landsgemeinde 2021 wird eine Finanzierungsvorlage für einen zusätzlichen Beitrag von 1,85 Mio. Franken vorbereitet. … „:]  https://www.gl.ch/public-newsroomidetails.html/31/news/13104

    Der Vorstand wird die Vorarbeiten zur Umsetzung dieses für die Region wichtigen Projektes zwischenzeitlich weiter vorantreiben. Ebenso wie die Wegkorporation werden die Mitgliederbeiträge der Entwässerungskorporation erst nach der Hauptversammlung in Rechnung gestellt.

     

    Im Namen der beiden Vorstände bedanken wir uns für Ihr Verständnis und wünschen uns allen möglichst bald wieder einen geregelten Tagesablauf.

    Freundliche Grüsse

    Heinrich Schiesser, Präsident der Wegkorporation Braunwald
    Markus Hefti, Präsident der Entwässerungskorporation Braunwald

  18. Damit man nicht lange suchen muss: Frühlingsöffnungszeiten in Braunwald

    Damit man nicht lange suchen muss, hier sind die Frühlingsöffnungszeiten in Braunwald aufgeschaltet (Zwischensaison vom 16.03.2020 – 19.06.2020): https://www.braunwald.ch/Aktuell/Fruehlingsoeffnungszeiten

  19. Nina Brunner über Homeoffice in Alpenidylle

    Die Braunwalder Kulturzeit-Moderatorin Nina Brunner zeigt, wie sie ihr Homeoffice in einem sonst begehrten Tourismusort verbringt und wie sich die Ortschaft in der Ausnahmesituation organisiert:

    https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/nina-brunner-im-homeoffice-100.html

  20. Zu Zeiten von Corona besser keine Ostertage in Braunwald

    Diese Woche ist die Gemeinde Glarus Süd sowie die Braunwald-Klausenpass Tourismus AG auf uns zugekommen im Hinblick auf die anstehenden Ostern Feiertage. Der VAL Vorstand kann die geäusserten Bedenken (erhöhtes Corona-Risiko für die Braunwalder Lokalbevölkerung und Vermeidung einer Überlastung der örtlichen Gesundheitsdienste) verstehen und empfiehlt daher allen VAL Mitgliedern, von einem Aufenthalt in Braunwald für den Moment abzusehen. Bitte beachten Sie dazu auch unsere eVAL-Nachricht vom 31. März 2020 bezüglich der Empfehlung des Bundesrates, Ostern ganz grundsätzlich zuhause zu verbringen.

    Siehe dazu den gemeinsamen Aufruf an Ferienhausbesitzerinnen- und Besitzer in Braunwald des Stabschefs der Gemeinde Glarus Süd und von Braunwald-Klausenpass Tourismus vom 8. April 2020.

    Der VAL Vorstand wünscht Ihnen frohe Ostern!