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  1. Artikel in der Zeitung Südostschweiz vom 19.9.2019

    Die Braunwalder drängen auf eine Strassenerschliessung. Die Mitglieder der IG Braunwald beauftragen den Vorstand für eine Kombilösung Strasse und Gondelbahn zu kämpfen.
  2. Bruwald mobil

    Bruwald Mobil informiert in einem Newsletter über ihre Aktivitäten der letzten Jahre und gibt einen Ausblick auf zukünftige Projekte: http://val-braunwald.ch/wp-content/uploads/2019/09/190827_Bruwald-Mobil_Newsletter_September-2019_final.pdf
  3. Informationen über das Kaminfegerwesen im Kanton Glarus

    Das Kaminfegerwesen ist im Kanton Glarus seit 1.1.2014 liberalisiert. Wir haben in den VAL Nachrichten bereits früher darüber informiert. Sie finden hier neu eine Liste der zugelassenen Kaminfeger  sowie das Kaminfegerreglement: http://val-braunwald.ch/wp-content/uploads/2019/09/Kaminfegerliste.pdf
  4. Erschliessungsvarianten Braunwald – Grosse Übersichtspräsentation der kantonalen Projektleitung

    Anlässlich der Informationsveranstaltung durch den Kanton Glarus vom 7.8.2019 erläuterte der Projektleiter des Kantons, Thomas Rageth, die Rahmenbedingungen und die gegenwärtig ins Auge gefassten Erschliessungsvarianten in aller Breite. Die entsprechende Päsentation steht nun den VAL-Mitgliedern als Grundlage der künftigen Diskussion vollständig zur Verfügung (47 Seiten):

    -> http://val-braunwald.ch/wp-content/uploads/2019/08/2019-08-07_Rageth_Praesentation-in-Braunwald  [PDF, 7.3MB]

  5. Die Südostschweiz: Videobeitrag zur Informationsveranstaltung vom 7.8.2019

    Das Medienhaus Die Südostschweiz hat am 8.8.2019 mit dem Begleittext

    Wie soll Braunwald erschlossen werden?

    Braunwald ist bekannt als autofreies Feriendorf im Glarnerland. Erreichbar nur durch eine Standseilbahn. Nun muss die Bahn saniert werden und es stellt sich die Frage, ob man nicht die komplette Erschliessung neu erfindet. Der Kanton hat am Mittwoch über erste Entwürfe informiert.

    in einem gut dreiminütigen Viedeobeitrag über die Informationsveranstaltung des Kantons vom 7.8.2019 zur künftigen Erschliessung Braunwalds berichtet:  https://www.suedostschweiz.ch/sendungen/2019-08-08/wie-soll-braunwald-erschlossen-werden

    Im Videobeitrag leider unerwähnt blieb derjenige Teil der Debatte, in dem die Möglichkeit mehrerer Ankunftsorte in Braunwald (z. B. bei einem allfälligen Entscheid für eine Umlaufbahn) sowie um die künftigen Verkehrsflüsse innerhalb Braunwalds diskutiert wurden.

     

  6. Kessler Sport bleibt – es war eine sogenannte „Zeitungsente“

    In der Tageszeitung Die Südostschweiz wurde am 5.8.2019 in einem Artikel, auf den auch die VAL-eInfo hingewiesen hatten (hier), fälschlicherweise behauptet, „in einem Jahr werde Kesslers Sportladen schliessen.“

    Der Inhaber von Kessler Sport, Walter Kessler, nutzte am 7.8.2029 an der Infoveranstaltung des Kantons zur künftigen Erschliessung Braunwalds umgehend die Gelegenheit, energisch zu dementieren: „Kessler Sport bleibt offen. Es handelt sich um eine einfache Zeitungsente.

  7. Mittwoch, 7.8.2019, 19:30: Infoveranstaltung Kanton Glarus: Erneuerung Zubringer Braunwald

    Erneuerung Zubringer Braunwald

    Einladung Informationsveranstaltung

    Mittwoch 7. August 2019 19:30 Uhr Mehrzweckhalle Braunwald

    Die heutige Standseilbahn von Linthal nach Braunwald ist die einzige Erschliessung von Braunwald und dient sowohl dem Personen- wie auch dem Güterverkehr. Die letzte umfassende Erneuerung fand 1997 statt. Der Verwaltungsrat der Braunwald Standseilbahnen AG ist mit der Planung für eine weitere Erneuerung gestartet.

    Der Verwaltungsratspräsident der Braunwald-Standseilbahn AG Dr. Andrea Bettiga und Gesamtprojektleiter Thomas Rageth informieren die Einwohner und die Feriengäste von Braunwald über den Stand der Arbeiten.
    Über eine möglichst rege Teilnahme an der Informationsveranstaltung würden sie sich sehr freuen.

     

    Der Flyer findet sich  hier:

     

    Siehe hierzu auch den Flyer der neu gegründeten IG Braunwald:

  8. Die ao. VAL-Mitgliederversammlung vom 2.8.2019 in der Presse

    Die Tageszeitung Die Südostschweiz hat am letzten Montag, 5.8.2029, über die ausserordentliche VAL-Mitgliederversammlung vom 2.8.2019 berichtet:

    Strasse oder Bahn? Was wollen auswärtige «Braunwalder»?

    Die Vereingung Auswärtiger Liegenschaftsbesitzer hat am Freitag über die künftige Zufahrt für Braunwald beraten. Sie wollen unvoreingenommene und transparente Planung – und noch ein paar weitere Dinge.

    [Fridolin Rast, Montag, 5. 8. 2019. ]

    Wie sieht die künftige Erschliessung vom Tal nach Braunwald hinauf aus? Wie wird sie geplant? Und was denken die Ferienhausbesitzer darüber? Zu diesen Themen hat die Vereinigung Auswärtiger Liegenschaftsbesitzer (VAL) in Braunwald am Freitag ihre Mitglieder eingeladen.

    «Die Position des VAL ist offen und wir müssen nicht zwingend auf eine deckungsgleiche Meinung kommen», so VAL-Präsident Benno Suter. «Allerdings gehts am Schluss um Realisierbares, nachdem Wünschbares vom Machbaren getrennt ist.» Das entstehende Projekt müsse zuletzt ein paar Abstimmungen und einen Entscheid des Bundes überstehen.

     

    Fünf Varianten im Rennen

    Über den Stand informierte Raumplaner und VAL-Vorstandsmitglied Christian Portmann: Die Projektleitung vonseiten Standseilbahn und Gemeinde habe zu drei Foren eingeladen, ursprünglich ohne Auftrag, auch eine Strassenzufahrt zu prüfen. Doch der Druck der IG Braunwald mit inzwischen 250 Mitgliedern habe dazu geführt, dass nun zu einer Information der Projektträger am Mittwoch eingeladen worden ist. Und dass auch die von der IG geforderte Variante geprüft wird. «Auch damit können jetzt Raumplanung und Erschliessung tatsächlich abgestimmt werden», hofft Portmann.

    Zur Auswahl stehen aktuell: Aus dem Forum drei Varianten, noch ohne Vorzug für Stand- oder Luftseibahn:

    ● Ankunft im Dorf;

    ● bei den Sportbahnen im Hüttenberg mit Zwischenhalt bei Rehaclinic;

    ● Ankunft Hüttenberg ohne Zwischenstation.

    ● Dazu kommt die Forderung der IG Braunwald: eine Gondelbahn mit mehreren Ankunftspunkten plus eine Strasse, nur für die schweren Güter. Auf der Brächalp würde umgeladen und feinverteilt.

    ● Ganz neu komme ins Gespräch: Eine Gondelbahn für Personen und kleine Güter, die Standseilbahn als reine Güterbahn.

     

    «Autofreiheit ernst nehmen»

    Die VAL-Mitglieder wollen vor allem eine transparente und unvoreingenommene Variantenwahl und Planung, so das Fazit. Braunwalds Attraktivität sinke, stellen sie fest (siehe Box).

    In einem Jahr werde Kesslers Sportladen schliessen. Eine Neuigkeit, welche die Anwesenden schockiert. Bald bleibe noch ein einziger Laden im Dorf und einer im Schwettiberg.

    Und: «Braunwald muss die Autofreiheit wieder ernst nehmen.» Heute sei sie nicht wertvolles Alleinstellungsmerkmal, sondern «reiner Fake», «leerer Slogan», und keiner kümmere sich darum. Aber die VAL-Mitglieder anerkennen auch, dass sie hier mit ihren Ansprüchen Teil des Problems sind.

    Zur künftigen Erschliessung geben sie etwa zu bedenken:

    ● Ankunft und Zentrum haben eine soziale Bedeutung, hier trifft man sich.

    ● Die Idee, Grossgüter separat zu transportieren, werde zwar im Planer-Forum sehr begrüsst, …

    ● … aber eine Güterstrasse bis auf die Brächalp finden die Auswärtigen je nach dem «nicht so toll» oder «ein No Go am Weg zum Nussbühl», der dank seiner Ruhe sehr geschätzt werde;

    ● Mehrere mögliche Ankunftspunkte seien besser, auch weil sich so die Motorfahrzeuge weniger massierten;

    ● Die Sportbahnen müssten unbedingt angebunden oder leicht zugänglich werden.

     

    «Halten, was noch da ist»

    «Raumplanung macht man mit der Erschliessung», betont Portmann. «Wir müssen das halten, was in Braunwald überhaupt noch da ist.» Braunwald müsse aber auch zusammenstehen, und seine letzte Chance nutzen. Nur: «Wo ist das Wir-Gefühl, wenn es sogar gegen einen Hotel-Wiederaufbau Rekurse gibt?»

    Die VAL wolle keine Konfrontation mit den Einheimischen in Braunwald, wird betont. Im Gegenteil ruft Johannes Trümpy, Ex-Geska-Inhaber aus Mollis, dazu auf, mit der IG Braunwald solidarisch zu sein und beizutreten. Er vertrete deren Anliegen, damit sie Gewicht bekämen, denn: «Es geht um das nackte Überleben von Braunwald und seinen Infrastrukturen. Das schlimmste wäre, wenn wir wie bisher undemokratisch fremdbestimmt werden.» Und Trümpy ruft auf, wirklich die beste Variante zu wählen, auch die IG sei für diese Wahl offen. Anstatt: «Ich befürchte, dass die Standseilbahn 2022 grössere Ersatzinvestitionen tätigt und damit alles beim Alten bleibt.»

  9. Bericht über die ausserordentliche VAL-Mitgliederversammlung vom 2. August 2019 im Bsinti

    Es ist nichts Neues, für die in die Jahre gekommene Standseilbahn nach Braunwald stehen kurz- und mittelfristig erhebliche Investitionen an, so dass sich die grundsätzliche Frage stellt, wie Braunwald künftig erschlossen werden soll. Seitens Kanton und der neu IG Braunwald liegen verschiedene Erschliessungsvarianten vor und weitere Abklärungen sind im Gange.
     
    Zwecks Information über den aktuellen Stand der Dinge, zur Erörterung der verschiedenen Konzepte und zentralen Anliegen aus dem Kreis der VAL-Mitglieder, hat der Vorstand für den 2. August 2019 zu einer  VAL-Mitgliederversammlung eingeladen. Diese war mit über 60 Teilnehmenden sehr gut besucht. Toll war die offene und sehr konstruktive Diskussion rund um die Perspektiven von Braunwald, die Erschliessungsvarianten, die Autofreiheit und auch das eigene Verhalten, welches ja auch zum Verkehrsgeschehen beiträgt. Die VAL-Mitglieder begrüssten die Gründung der IG Braunwald als tolles Signal und sprachen sich für eine enge Zusammenarbeit mit ihr aus. Die Notizen (verfasst von Andreas Stehrenberger/Christian Portmann) finden Sie in der  hier hinterlegten Datei [Achtung: 10MB gross].
     
    Aufgrund der vom Kanton nun doch eingeleiteten Abklärungen für eine mögliche Gondelbahn und eine Güterstrasse werden die für August und September 2019 vorgesehenen Forumsveranstaltungen werden verschoben, so dass dort die Ergebnisse der erwähnten Abklärungen vorliegen.

    Wir sind gespannt, wie es weitergeht, und berichten.

  10. Freitag, 2. August 2019 – ausserordentliche VAL-Mitgliederversammlung: Start Entwicklungsprozess Erschliessung –

    Die Klärung der künftigen Erschliessung ist eine zentrale Voraussetzung für die künftige Nutzungsplanung von Braunwald. Im Juni 2019 startete die Standseilbahn AG (endlich) einen Mitwirkungsprozess zur künftigen Erschliessung von Braunwald Der VAL wurde, zusammen mit den anderen Interessengruppen in Braunwald, zu den drei vorgesehenen Workshops eingeladen und wird mit einer kleinen Delegation daran teilnehmen.

     

    Dieser Prozess ist mit Blick auf die künftigen Siedlungsschwerpunkte und die Bedürfnisse von Gewerbe und Tourismus von zentraler Bedeutung und stellt den ersten Schritt dar auf dem Weg zu einer neuen Nutzungsplanung.

     

    In diesem Zusammenhang sind Sie eingeladen zur  a.o. VAL-Mitgliederversammlung vom Freitag, 2. August 2019, 19.15 h im Bsinti, an der wir mit Ihnen über die Erschliessung von Braunwald debattieren möchten. Detaillierte Informationen dazu waren auch im jüngsten VAL-Info enthalten – über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen!

     

    Für den VAL-Vorstand
    Benno Suter

  11. VAL-Info Nr. 62 – Juni 2019 erschienen

    Die neuen VAL-Info Nr. 62Dezember 2019 stehen in der elektronischen Version hier zum Download bereit; das Mitgliederpasswort für den Mitgliederbereich ist wie immer in den gedruckten VAL-Info auf einer der hintersten Seiten – Rubrik: Der elektronische Briefkasten – ersichtlich:

    VAL-Info – Elektronische Ausgabe für VAL Mitglieder

    Herzlichen Dank dem Redaktionsteam mit Ursula und Ueli Kieser, Hanspeter Saxer, Irene Forster Meier sowie Aline Hafen / Linus Engweiler für die grosse Arbeit!

    Die gedruckte Ausgabe ist bereits gegen Ende Juni in die Briefkästen gelangt. Bitte teilen Sie dem VAL mit, wenn Ihnen bereits mit der elektronischen Ausgabe gedient ist und Sie auf die Zustellung der gedruckten Ausgabe verzichten möchten. Sie helfen damit, Arbeit und Portokosten zu sparen.

    Frühere elektronische Ausgaben der VAL-Info finden sich hier.

    Und wie immer zur Information:

    • Das offizielle Wochenprogramm Braunwald zum Download (wöchentlich aktualisiert): Aktivitäten Tag für Tag, wichtige Nummern, Öffnungszeiten, Einkaufsmöglichkeiten, Transporte etc.
    • Das aktuelle Wetter: WebCams Gumen-Grotzenbühl-Oberblegisee
  12. Neu gegründete IG Braunwald – Einsatz für eine zukunftsgerichtete Erschliessung von Braunwald

    Es ist allgemein bekannt, dass die Lebens- oder Betriebsdauer der heutigen Standseilbahn begrenzt ist und dass seit längerer Zeit über eine neue Linienführung und Verlegung der Bergstation nachgedacht wird. Weniger bekannt ist, dass auch die Talstation in einer Gefahrenzone liegt. Das heutige System ist störungsanfällig, logistisch ausserordentlich umständlich, entspricht in keiner Weise den heutigen Anforderungen an die Barrierefreiheit und verursacht darüber hinaus unverhältnismässig hohe Kosten für den Betrieb und Unterhalt.

    Gemäss den bisherigen Abklärungen erfordert eine neue Linienführung und Trasséeverlängerung in den Hüttenberg auch einen neuen Tunnel durch ein geologisch anspruchsvolles Gebiet. Dies wird dementsprechend beträchtliche Investitionen erfordern, welche den bisher angedachten Rahmen von CHF 20-30 Millionen bei weitem übersteigen dürften. In der Absicht, die Erschliessung gesamthaft und für ganz Braunwald zu denken, hat sich die Braunwalder Bevölkerung in einer Anfang April neu gegründeten Interessengemeinschaft für eine zukunftsgerichtete Erschliessung ihres Dorfes formiert (näheres dazu unter www.ig-braunwald.ch). Die IG hat mittlerweile über 100 Mitglieder und ist damit bereits der zweitgrösste Verein (nach dem VAL) in Braunwald. Aussenstehende mit einem Bezug zu Braunwald sind herzlich willkommen. 

    Die IG Braunwald will den Diskurs mit der Gemeinde, der Standseilbahn AG und den kantonalen Behörden voranbringen und verlangt namentlich eine Prüfung von Alternativen zur Standseilbahn.

     

    Christian Portmann

  13. Erlass einer Planungszone für Braunwald

    Mitte Mai 2019 wurde allen Grundeigentümern in Braunwald und in Matt (Weissenberge) von der Gemeinde Glarus Süd der Erlass einer Planungszone gemäss Art. 31 des Raumentwicklungs- und Baugesetzes des Kantons Glarus mitgeteilt. Angesichts der nicht mehr bundesrechtskonformen Zonenplanung haben wir diese zweifellos notwendige Massnahme schon seit längerer Zeit erwartet, sie kam für uns aber dennoch überraschend, zumal sie sich auf die beiden genannten Ortsteile beschränkte, obschon auch anderswo in Glarus-Süd zahlreiche Bauzonen-Grundstücke auszumachen sind, bei denen sich die genau gleichen raumplanerischen Fragen stellen.

     

    Angesichts der anstehenden, erheblichen Reduktion der Bauzonen ist dieser Umstand von sehr grosser Bedeutung, denn hier geht es auch um Rechtsgleichheit. Die völlig unzweckmässige Darstellung der Parzellennummern liess jegliche Transparenz über die betroffenen Parzellen vermissen, hierfür hätte bereits ein einfacher Übersichtsplan genügt. Den VAL erreichten ferner Meldungen über fehlerhafte Angaben in den Verfügungen.

     

    Schreiben des VAL an die Gemeinde Glarus-Süd

    Zur Vermeidung unnötiger Rechtsmittelverfahren ersuchte der VAL den Gemeinderat den Erlass einer Planungszone für die ganze Gemeinde zu prüfen, deren Geltungsdauer von fünf auf drei Jahre zu reduzieren. Der VAL anerkennt, dass die raumplanerischen Fragen komplex sind und den Gemeinderat vor grosse Herausforderungen stellt. Allerdings würde dies erst recht eine proaktive und umfassende Informationspolitik und eine deutliche Abkehr von der Art des bisherigen Vorgehens erfordern.
    [Eine Kopie des Schreibens findet sich hier]

     

    Rechtswirkung einer Planungszone

    Der Erlass einer Planungszone bedeutet kein generelles Bauverbot, jedoch eine restriktive Baubeschränkung. Es darf nichts unternommen werden, was die künftige Planung erschweren könnte. Kleinbauvorhaben wie z.B. Anbauten oder Vorhaben an zentralen Lagen bieten in der Regel keine Probleme. Demgegenüber wären Baugesuche, z.B. für Neubauten an peripherer Lage oder auf bislang unüberbauten oder nicht erschlossenen Grundstücken in der Regel zu sistieren. In jedem Fall ist aber eine Einzelfallprüfung erforderlich. Wer sich mit einem konkreten Projekt befasst, sollte sich vorgängig mit dem Bauamt der Gemeinde Glarus Süd in Verbindung setzen. Für jene, die sich mit Verkaufsabsichten tragen, sei darauf hingewiesen, dass nicht generell gesagt werden kann, inwieweit sich diese Planungszone auf den Grundstückswert auswirkt – auch hier wäre eine sorgfältige Einzelfallbeurteilung angesagt.

     

    Einsprachemöglichkeit

    Sind Sie von der Planungszone betroffen und können im Sinne der obigen Ausführungen Rechtsnachteile nicht ausgeschlossen werden, so steht es Ihnen frei, eine Einsprache einzureichen. Je nach dem Zeitpunkt des Erhalts dieser Verfügung, läuft die Einsprachefrist um den 14. Juni 2019 ab. Sie kann nicht erstreckt werden.

     

    Sie haben die Möglichkeit, sich mit Vreni Hürlimann, Rechtsanwältin in Glarus in Verbindung zu setzen, welche bereits einige Einsprachen vorbereitet, sollten dies aber unverzüglich tun. Der Vorteil eines gemeinsamen Vorgehens liegt in den markant tieferen Kosten je Partei.

     

    Über den Entscheid des Gemeinderates und das weitere Vorgehen informieren wir Sie über unsere Homepage oder wiederum auf diesem Weg.

     

    Für den VAL-Vorstand
    Christian Portmann

  14. Baubewilligung für den „Neuen Alpenblick“ erteilt

    Wie die Tageszeitung Die Südostschweiz am 21.5.2019 meldet, ist der Ersatz des vor zehn Jahren abgebrannten Alpenblicks einen Schritt weiter gekommen:

    Bewilligung erteilt: Der neue «Alpenblick» kann kommen

    Der geplante Neubau des Hotels «Alpenblick» in Braunwald hat die Baubewilligung erhalten. Mitinitiant Hans-Peter Keller hofft auf einen Baubeginn in den nächsten zwölf Monaten.

    Ueli Weber, Dienstag, 21. Mai 2019,

    Fast zehn Jahre nachdem das Hotel «Alpenblick» in Braunwald abgebrannt ist, erhält der Neubau die rechtskräftige Baubewilligung. Wie Hans-Peter Keller gegenüber den «Glarner Nachrichten» sagt, wurde die Einsprache gegen das Bauprojekt zurückgezogen. Keller steht mit Bauunternehmer Fritz Trümpi und «Alpenblick»-Besitzer Serif Yildiz hinter dem Hotelneubau. Neben der Bergstation der Standseilbahn soll ein Panoramahotel entstehen. «Wir sind jetzt, Gott sei Dank, an dem Punkt, an dem wir vor einem Jahr sein wollten», sagt Hans-Peter Keller. Er hoffe, dass die Bauarbeiten in den nächsten zwölf Monaten beginnen können.

    Baufreigabe steht noch aus

    Die eigentliche Baufreigabe hat die Gemeinde noch nicht erteilt. Wie Keller sagt, gibt es einige Auflagen. Diese beträfen unter anderem die Frage, was mit dem Aushub passiere, welcher teilweise noch vom Brand her kontaminiert ist. Keller und Trümpi wollen sich in den nächsten Wochen mit Yildiz treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Zu ihrer Rollenverteilung sagt er: «Serif Yildiz ist weiterhin zu hundert Prozent Eigentümer.» Er und Trümpi hätten aber Vollmachten erhalten und trieben das Projekt voran.

    Keller kündigt an, dass die Bauprofile bei der Alpenblick-Ruine in den nächsten Tagen verschwinden werden. Wenig später werde eine Bautafel mit dem Projekt aufgestellt, damit man sehe, was für ein Hotel dort entstehe.

    80 Betten, grosses Restaurant

    Die Pläne für das neue Hotel stammen aus der Feder von Architekt Thomas Aschmann, der schon das Berghotel «Mettmen» entwarf. Der neue Alpenblick soll rund 80 Betten haben. Dazu kommt ein Restaurant mit Veranda für 100 Gäste. Das Gebäude bekommt ein flaches Dach und eine Fassade aus Holzschindeln. «Das neue Hotel soll sich in die Marktnische zwischen den vorhandenen Mittelklassehotels und dem Topangebot des ‘Märlihotels’ positionieren», erklärt Hans-Peter Keller.

    Versicherung zahlt für Neubau

    Serif Yildiz ersteigerte das Hotel «Alpenblick» im August 2009 aus einer Konkursmasse. Im November desselben Jahres ging das Hotel in Flammen auf und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Es folgten eine lange Untersuchung und ein Strafprozess. Das Glarner Obergericht sprach Yildiz 2016 vom Vorwurf der fahrlässigen Brandverursachung frei. Keller und Trümpi halfen ihm anschliessend, einen Streit mit der Versicherung beizulegen und einen Teil der versicherten Summe für den Neubau zu bekommen.

    Da der «Alpenblick» in einem Rutschgebiet lag, war lange nicht klar, ob ein Neubau an derselben Stelle überhaupt möglich ist. 2017 gaben die kantonalen Behörden aber grünes Licht.

    Quelle: https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2019-05-21/bewilligung-erteilt-der-neue-alpenblick-kann-kommen

  15. Gemeinde Glarus-Süd hat die «Zonenpläne Gewässerraum und Biotope» mit den vorgesehenen planerischen Festlegungen aufgelegt

    Liebe VAL-Mitglieder

    Mitwirkungsverfahren

    Die Gemeinde Glarus-Süd hat die «Zonenpläne Gewässerraum und Biotope» mit den vorgesehenen planerischen Festlegungen aufgelegt. Es handelt sich hier um ein Mitwirkungsverfahren im Sinne des Art. 7 RBG, d.h. zu den aufliegenden Plänen können Einwendungen angebracht werden, welche die Behörden dann zu prüfen haben.
    Die Unterlagen sind abrufbar unter: https://www.glarus-sued.ch/services/aktuelles/details.html/3780/news/6376
    Braunwald bzw. eine Anzahl von Grundeigentümern sind punktuell betroffen, namentlich geht es um Gebäude in den Gebieten- Leglerberg und Grüenen/Rubschen) – ausserhalb der Bauzonen- Höcheli/Schwettiberg sowohl ausserhalb wie auch innerhalb der Bauzonen.

    Gewässerraum

    Gestützt auf das Eidg. Gewässerschutzgesetz (GSchG) haben die Kantone und Gemeinden so genannte Gewässerräume auszuscheiden. Damit sollen der Hochwasserschutz, die Zugänglichkeit zu den Gewässern und die Gewässerökologie gewährleistet werden.- Innerhalb des Gewässerraums geniessen rechtmässig erstellte Bauten eine Bestandesgarantie, anonsten gilt jedoch ein sehr weitgehendes Bauverbot. 


    Einschätzung zu den Planauflagen:


    Gewässerräume und Biotope

    Die Gewässerraumausscheidung erfolgte offenbar schematisch. Nicht in allen Fällen ging dem vorliegenden Planentwurf eine Begehung vor Ort voraus. Es ist damit offen, ob den tatsächlichen Verhältnissen hinreichend Rechnung getragen wurde.- Die in Braunwald ausgewiesenen Biotope, Einzelbäume und Trockenmauern liegen grösstenteils ausserhalb der Bauzonen.


    Vorgehen

    Wir empfehlen, namentlich den genauen Verlauf des Gewässerraums im Bereich Ihrer Liegenschaft zu prüfen.- Wo bestehende Gebäude tangiert sind, geniessen diese eine Bestandesgarantie, gleichwohl kann eine situative Anpassung des Gewässerraums Sinn machen, beispielsweise durch eine laterale Verschiebung des Gewässerraums auf die eine andere (unbebaute/unbebaubare) Seite des Gewässers, vorausgesetzt dies lasse sich namentlich mit dem Hochwasserschutz vereinbaren. Soweit eine solche Anpassung Nachbargrundstücke tangiert, wäre eine gemeinsame Eingabe der betreffenden Eigentümer sinnvoll.- Wir empfehlen, allfällige Vorbehalte der Gemeinde Glarus Süd in schriftlicher Form, wenn möglich unter Beilage von Fotos, bis 11. März 2019 mitzuteilen (Datum des Poststempels).

    Hinweis

    Einwendungen im Rahmen dieses Mitwirkungsverfahrens stellen kein Rechtsmittel dar. Erst danach folgt die öffentliche Auflage mit einer formellen Einsprachemöglichkeit.

    Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    Christian Portmann, VAL-Vorstand
    christian.portmann@bluewin.ch

  16. VAL-Info Nr. 61 – Dezember 2018 erschienen

    Die neuen VAL-Info Nr. 61Dezember 2018 stehen in der elektronischen Version hier zum Download bereit:

    VAL-Info – Elektronische Ausgabe für VAL Mitglieder

    Herzlichen Dank dem neuen Redaktionsteam mit Ursula und Ueli Kieser, Hanspeter Saxer, Irene Forster Meier sowie Aline Hafen / Linus Engweiler für die grosse Arbeit!

    Die gedruckte Ausgabe ist bereits gegen Jahresende in die Briefkästen gelangt. Bitte teilen Sie dem VAL mit, wenn Ihnen bereits mit der elektronischen Ausgabe gedient ist und Sie auf die Zustellung der gedruckten Ausgabe verzichten möchten. Sie helfen damit, Arbeit und Portokosten zu sparen.

    Frühere elektronische Ausgaben der VAL-Info finden sich hier.

    Und wie immer zur Information:

    • Das offizielle Wochenprogramm Braunwald zum Download (wöchentlich aktualisiert): Aktivitäten Tag für Tag, wichtige Nummern, Öffnungszeiten, Einkaufsmöglichkeiten, Transporte etc.
    • Das aktuelle Wetter: WebCams Gumen-Grotzenbühl-Oberblegisee
  17. VAL-Apéro 26.12.2018, 17:00, im Bsinti

    An sämtliche Vereinsmitglieder

     

    Im Oktober 2018

     

    EINLADUNG

     

    Liebe VAL-Vereinsmitglieder
    Liebe Braunwaldbegeisterte

     

    Gerne laden wir Sie zum diesjährigen „Vernissage mit anschliessendem VAL-Apéro“ ein.

     

    1. 26. Dezember 2018, 17.00 bis ca. 18.30 Uhr

    im Bsinti

     

    Auch dieses Jahr erwartet uns ein spannendes Thema. Unser nächster Gast im BSINTI ist der Fotograf Bernd Nicolaisen der seine Ausstellung „Restlicht“ eröffnen wird. Er zeigt Bilder aus der Innenwelt der Gletscher. Das Künstlergespräch wird Fridolin Walcher führen.

     

    Diesen Anlass führen wir gemeinsam mit den Organisatoren des Bsinti durch. Im Anschluss offerieren wir einen kleinen Apéro, sodass wir offiziell den Anlass um 18.30 h beenden. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit den Abend im Bsinti oder anderswo kulinarisch ausklingen zu lassen.

    Wir benötigen keine offizielle Anmeldung, da wir den Anlass in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bsinti durchführen.

    Wir wünschen Ihnen im Namen des ganzen Vorstandes weiterhin erfreuliche Begegnungen und eine ruhige Zeit in der Natur von Braunwald.

     

    Mit freundlichen Grüssen

    VAL BRAUNWALD

     

    Thomas Christen
    Vize-Präsident, Tourismus & Events 

  18. Neues vom Ahorn

    Wir haben folgende Neuigkeiten von Gabriela Heer, Braunwald-Klausenpass Tourismus AG, erhalten

    Nach einer längeren Pause wird das Ahorn das touristische Angebot in Braunwald wieder ergänzen. Die Chalets und Appartements werden für Ferienvermietungen zur Verfügung stehen. Das Hauswartehepaar Denisa Hroncova und Vlastimil Hronec ist seit Anfang September in Braunwald und kümmert sich um die Instandhaltung der Liegenschaft sowie die Verwaltung und Vermietung der Ferienwohnungen. Bereits nach kurzer Zeit haben sie das Anwesen wieder in den ursprünglichen Glanz versetzt.

    Unter www.ahorn-braunwald.ch finden Sie die Details zur Vermietung und die entsprechenden Kontaktinformationen.

  19. 6. – 9. 11. 2018: Braunwaldbahn tagsüber eingestellt wegen Revisionsarbeiten

    Wegen Revisionsarbeiten ist der Betrieb der Braunwaldbahn jeweils von 8.00 bis 17.25 Uhr während folgender Daten eingestellt:

    Herbst 2018: Di, 06. – Fr, 09. November 2018
    Frühling 2019: Di, 30. April – Fr, 3. Mai 2019
    Herbst 2019: Di, 5. – Fr, 8. November 2019

    Während den Revisionsarbeiten ist der Bahnbetrieb von 08.00 Uhr bis 17.25 Uhr unterbrochen.
    An allen Tagen sind zusätzliche Fahrten jeweils um 12.30 und 13.30 Uhr geplant. (ohne Garantie)

    Infos: +41 55 653 50 30

    http://www.braunwald.ch/de/aktuell/news/revision-standseilbahn

  20. 05.11.2018: Kantonaler Infoanlass „Trägerschaftsmodell Tourismus und Freizeit im Glarnerland“

    Liebe Partner

    Gerne leite ich Ihnen/Euch im Namen von Stefan Elmer,  Leiter Standortentwicklung Kanton Glarus, die angefügte Einladung zum Informationsanlass „Trägerschaftsmodell Tourismus und Freizeit im Glarnerland“ weiter.

    Der Anlass findet am Montag, 5. November 2018, 19.00 Uhr im Landratssaal in Glarus statt.

    Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung. Wir bedanken uns für das Interesse und hoffen auf zahlreiches Erscheinen.

    Sonnige Grüsse aus Braunwald

    Fridli

    Fridolin Hösli

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    Geschäftsführer

    Braunwald-Klausenpass Tourismus AG

    Einladung zum Informationsanlass Trägerschaftsmodell