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  1. In Corona-Zeiten: Hauslieferdienste der lokalen LadenbetreiberInnen benutzen!

    Die Braunwalder Grundversorger teilen gemeinsam mit:

     

    Der PDF-Flyer zum Ausdrucken und an den Kühlschrank hängen findet sich hier.

     

    Liebe Voll- und Teilzeitbewohner von Braunwald,

    Unsere Läden sind offen und liefern bekanntlich auch nach Hause. Von diesem Angebot sollte man aufgrund der aktuellen Lage wenn möglich Gebrauch machen, damit auch die LadenbetreiberInnen keiner zusätzlichen Gefahr ausgesetzt sind. Sie können die bestellte Ware selbst bei/vor den Läden abholen oder bequem zu sich nach Hause liefern lassen.

     

    ALLGEMEINE LEBENSMITTEL
    Sowohl beim «Dorfladen» als auch beim «SL Schwettiberg Lädeli» kann telefonisch, per E-Mail oder mittels Brieflein bestellt werden. Idealerweise am Vortag, damit die Frischwarenbestellung entsprechend angepasst werden kann. Bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten.

    Beide Läden bevorzugen den Zahlungsverkehr via Rechnung resp. online per IBAN.
    Alternative Zahlungsmodalitäten können mit den LadenbetreiberInnen vereinbart werden.

     

    DORFLADEN ANNARÖS GISLER UND PETER ILLIEN

    Telefon: 055 643 17 00
    E-Mail: dorf-laden@bluewin.ch

    Angaben kundenseitig: Name, Adresse, Telefonnummer, eine möglichst präzise Bestell-Liste sowie der Name des gewünschten Transportunternehmens.

     

    SL SCHWETTIBERG LÄDELI ERIKA DÜRST

    Telefon: 055 643 19 65
    E-Mail: erika-duerst@bluewin.ch

    Angaben kundenseitig: Name, Adresse, Telefonnummer, eine möglichst präzise Bestell-Liste sowie der Name des gewünschten Transportunternehmens.

     

    HAUSLIEFERUNG
    Die Lieferkosten von CHF 5.- werden direkt zum Kaufbetrag hinzugerechnet oder bei den Transporteuren auf einer Sammelrechnung notiert. Dies ist vorab festzulegen.

    Die Transportunternehmen liefern die Einkäufe um ca. 17:00 Uhr. Bewahren Sie die Bananenschachteln wettersicher auf und retournieren Sie diese bei Gelegenheit (Hauseingang, Wegrand, vor Geschäft).

    Schumi-trans: 079 631 40 88
    Schuler Transporte: 079 580 50 00

     

    GETRÄNKE PETER ZWEIFEL

    Wie gewohnt bietet die Zweifel Getränke AG eine breite Palette an Flüssigem. Auch hier kann telefonisch oder online bestellt werden.
    Angebot sowie standardisiertes Bestellformular: www.braunwaldgetraenke.ch

    Telefon: 055 643 19 47
    Öffnungszeiten: Mo – Fr von 8:00 bis 10:00 Uhr
    Lieferung/Transport: wird organisiert. Bis zwei Harasse CHF 5.-, jeder weitere Harass CHF 2.-
    Bezahlung: Rechnung/IBAN

     

    GRILLHÜTTLI BRAUNWALD

    Patrick Gassers Take-Away mit einzelnen Kioskartikeln.
    Brot- und Gebäckbestellungen gerne am Vortag bis 17:00 Uhr.
    Dienstag & Sonntag geschlossen, bitte genaue Öffnungszeiten beachten.

    Telefon: 076 340 35 14
    Bezahlung vor Ort: bar oder mit Karte

     

    KESSLER SPORT / KESSLER SHOP

    Über Ursi und Walti Kessler erhalten Sie Papeterieartikel, Spielwaren und ein beschränktes Angebot an Outdoor-Ausrüstung: www.kessler.shop und www.kesslersport.ch

    Anfragen per E-Mail werden sporadisch abgerufen: kesslersport@bluewin.ch
    Bezahlung sowie indirekte Übergabe resp. Lieferdienst: werden individuell vereinbart. Bitte Telefonnummer in der E-Mail vermerken.

     

    Weitere Informationen zur Versorgungslage in Braunwald und der Umgebung finden Sie jederzeit aktualisiert auf www.braunwald.ch

     

     


     

     

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    We ♥️ Annarös! #stayhome "Now they have realized it! They understood that we have to be careful. You have to go behind the barrier! For your and our protection. Annarös has a recipe against worries and declining morals: Bad Religion is the name of the band! Punk rock instead of melancholy!"

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  2. Aktuelles zu Coronavirus und Ostern in Braunwald

    Die Standseilbahn Braunwald teilt mit, dass sie derzeit die Anzahl Gäste pro Fahrt besonders genau beobachten und sind bestrebt, pro Fahrt nicht mehr als ca. 20 Personen zu befördern. Sollte die Nachfrage zu gewissen Zeiten grösser sein, sind sie bereit, zusätzliche Fahrten anzubieten. Wer es sich einrichten kann, sollte vernünftigerweise zu Randzeiten reisen, so dass die arbeitende Bevölkerung nicht tangiert ist.

    Ferner kommuniziert Braunwald Tourismus – auch im Hinblick darauf, dass sich in Braunwald viele ältere Personen und Personen aus anderen Risikogruppen aufhalten:

    «Wir bitten die vom Bundesrat eingeführten Regeln zu befolgen und den Empfehlungen vom Bundesamt für Gesundheit Folge zu leisten und wenn immer möglich zuhause zu bleiben. Wir appellieren an die Selbstverantwortung jedes einzelnen und geben ihm Moment keine Empfehlungen für Ausflüge im Glarnerland ab.»

     

  3. Standseilbahn Braunwald fährt nur noch für Lokalbevölkerung – Zu dieser zählen auch alle Zweitwohnungsbesitzer in Braunwald

    Am 27.3.2020 teilte das Glarner Kantonale Departement Bau und Umwelt mit:

    Standseilbahn Braunwald fährt nur für Lokalbevölkerung

    Departement Bau und Umwelt 27. März 2020 • Die Standseilbahn Braunwald ist die einzige Verbindung zwischen dem Talboden und dem Dorf Braunwald. Um die Ansteckungsgefahr für die Lokalbevölkerung und das Personal zu verringern, wird der Transport von Freizeit- und Tagestouristen eingestellt.

    Am 13. März 2020 hat der Bundesrat per Verordnung die touristischen Bergbahnen und Skilifte aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Die zur Erschliessung von Ortschaften notwendigen Bahnen konnten ihren Betrieb zum Transport der Lokalbevölkerung aufrechterhalten. Später hat der Bundesrat die Massnahmen verschärft: Er rief die Bevölkerung dazu auf, zu Hause zu bleiben und den öffentlichen Verkehr nur in dringenden Fällen zu benutzen. Ausserdem solle auf die Benutzung von Freizeit- und Tourismusbahnen ganz verzichtet werden. Die Braunwaldbahn hat eine Erschliessungspflicht für die lokale Bevölkerung und transportiert auch Feriengäste und Touristen. Um die Abstandsregeln und Hygienemassnahmen einhalten zu können, und um die Bevölkerung und das Personal zu schützen, fährt die Braunwaldbahn bis auf weiteres ausschliesslich für die lokale Bevölkerung.

    Aufruf bisher zu wenig befolgt

    In den vergangenen Tagen wurde bei der Braunwald Standseilbahn festgestellt, dass die vom Bundesrat angeordneten Massnahmen von Teilen der Bevölkerung nicht eingehalten werden. Es fanden sich immer wieder Tages- und Freizeittouristen mit gültigen Fahrausweisen bei der Bahn zum Transport ein. Eine Unterteilung der zum Transport berechtigten Lokalbevölkerung und der nicht berechtigten Tages- und Freizeittouristen unter Einhaltung der Regeln des Social Distancing ist für das Bahnpersonal schwierig durchzusetzen. Die Braunwaldbahn appelliert an die Freizeitgäste und Touristen, während der Coronapandemie auf einen Besuch zu verzichten. Gerne sind sie danach wieder willkommen!

    Massnahmen angeordnet

    Das Bundesamt für Verkehr sowie der für Standseilbahnen zuständige Systemführer Strasse (PostAuto) haben angeordnet, dass die Benutzung der Braunwald Standseilbahn per sofort und bis auf weiteres für Freizeit- und Tagestouristen untersagt ist. Nur so kann der Mindestabstand in der Bahnkabine und den Stationsgebäuden zum Schutz der lokalen Bevölkerung und des Bahnpersonals eingehalten werden.

    Quelle: https://www.gl.ch/public-newsroom/details.html/31/news/13419

     

    Auf Anfrage hat die Standseilbahn Braunwald bestätigt, dass die Liegenschaftsbesitzer (und somit alle VAL Mitglieder) von dieser Regelung ausgenommen sind und wie gewohnt die Standseilbahn benutzen dürfen.

     

  4. VAL GV am Sa, 15.2.2020, 17h

    Generalversammlung VAL Verein Auswärtiger Liegenschaftsbesitzer Braunwald


    Datum: Samstag, 15. Februar 2020
    Zeit: 17.00 – 19.00 Uhr, mit anschliessendem Apéro Riche (Türöffnung 16.30 Uhr)
    Ort: Tödihalle, Braunwald


    Traktanden
    1. Begrüssung/Wahl Stimmenzähler/Genehmigung Traktandenliste
    2. Protokoll zur 38. Generalversammlung 2019
    3. Jahresbericht 2019
    4. Abnahme Jahresrechnung 2019 inkl. Bericht Revisoren
    5. Aufnahme neuer Mitglieder und Mitgliederveränderungen
    6. Genehmigung Budget 2020
    7. Decharge Erteilung Vorstand
    8. Rücktritt von Benno Suter und Wahl Vorstand
    9. Wahl Prüfer
    10. Berichte aus Arbeitsgruppen und von VAL Delegierten
    11. Anträge von Mitgliedern (gem. Art. 5 Statuten, 14 Tage vor GV dem Vorstand einzureichen)
    12. Varia


    Freundliche Grüsse
    Benno Suter
    VAL Präsident

    Anmeldungen (nur VAL-Mitglieder) mit dem Anmeldetalon per Mail (suterseuzach@hispeed.ch) oder per Post (Benno Suter, Herbstackerstrasse 63, 8472 Seuzach)

  5. Braunwalder Hornschlittenrennen 2.2.2020: Jurymitglieder gesucht

    Das 34. Braunwalder Hornschlittenrennen steht vor der Tür. Am Samstag, 1. Februar 2020, beginnt der Event mit dem Schlittenrennen für Jedermann (Start 14:30),  am Sonntag, 2. Februar 2020 folgt dann das Hornschlittenrennen in den Kategorien Flitzer-Schlittä, Buurä-Schlittä und Sujet-Schlittä.

    Alle Details finden sich unter https://www.hscb.ch.

    Flyer zum Donwload.

     

    Jurymitglieder gesucht:

    Der veranstaltende Hornschlitten Club Braunwald HSCB sucht noch 3 – 6 Jurymitglieder um die Sujetschlitten zu bewerten. Das zeitliche Engagement dauert ab 11h bis ca. 15h oder nach dem Rangverlesen. Interessentinnen und Interessenten melden sich direkt bei Daniel Rolla, Präsident HSCB, Schwettibergstrasse 14, 8784 Braunwald, 079 175 23 38.

     

  6. Post Braunwald schliesst im Frühling 2020

    Die Tageszeitung Die Südostschweiz meldet am 9.1.2020:

    Die Post schliesst in Braunwald im Frühling ihre Filiale

    Die Proteste haben nichts genützt. Nach der Filiale in Linthal schliesst die Post auch diejenige in Braunwald. Als Ersatz wird ein Hausservice angeboten.

    von Daniel Fischli

    In Glarus Süd bleibt mit derjenigen in Schwanden nur eine vollwertige Postfiliale bestehen. Wie die Post gestern mitgeteilt hat, schliesst die Filiale Braunwald

    Mitte April ihre Türen. Als Ersatz bietet die Post einen Hausservice an, wie er bereits in den meisten Dörfern des Hinterlandes besteht. Die Kunden können direkt beim Briefträger Rechnungen bezahlen, Briefe und Pakete aufgeben, Briefmarken beziehen und auf Vorbestellung Geld vom Postkonto beziehen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man zu Hause ist, wenn der Pöstler klingelt. Für die Post ist der Hausservice ein «Erfolgsmodell», das von den Kunden geschätzt werde.

    Schon vor bald drei Jahren hat die Post angekündigt, dass die Filialen in Braunwald und Linthal überprüft und aller Voraussicht nach geschlossen werden. Die Postgewerkschaft Syndicom hat daraufhin in beiden Ortschaften Unterschriften gegen die Schliessung gesammelt. Im Sommer 2017 konnten die Gewerkschafter nicht weniger als 917 Unterschriften dem Gemeindepräsidenten von Glarus Süd überreichen. Mathias Vögeli sagte damals, er hoffe, dass die Post die Schliessung noch einmal überdenke.

    An einem Informationsanlass der Post im Herbst 2017 nahmen rund 60 Braunwalder teil. Die Post nehme keine Rücksicht auf die besonderen Gegebenheiten von Braunwald als Tourismusort, hiess es da zum Beispiel. Der Widerstand hat nichts genützt: Die Filiale Linthal ist ein Jahr später durch eine Agentur im Volg abgelöst worden, und in Braunwald kommt jetzt der Hausservice.

    Nur noch 45 Geschäfte pro Tag

    Wie Thomas Schifferle, Mediensprecher der Post, erklärt, haben die Kundenzahlen in Braunwald seit dem Informationsanlass vom September 2017 sogar noch einmal stark abgenommen. «Und ein Trendwechsel ist nicht ab- sehbar», sagt Schifferle. Heute würden in Braunwald noch durchschnittlich 45 Schaltergeschäfte pro Tag abgewickelt. Ein «äusserst tiefes Niveau».

    Partner für den Betrieb einer Post-Agentur wie in Linthal habe man auch in Braunwald gesucht, sagt Schifferle. «Es hat sich aber keine nachhaltige Lösung abgezeichnet.» Es sei nicht einfach, geeignete Partner zu finden, die die Rahmenbedingungen der Post, zum Beispiel keine Betriebsferien, erfüllen könnten.

    Verständnis bei der Gemeinde

    Gemeindepräsident Mathias Vögeli sagt, der Gemeinderat habe eingesehen, dass es angesichts der Zahlen aussichtslos sei, die Post in Braunwald zu retten. Sogar auf eine Einsprache bei der Aufsichtsbehörde der Post habe man in diesem Fall verzichtet.

    Im Kanton Glarus gibt es nach der Schliessung von Braunwald nur noch fünf vollwertige Postfilialen: In Niederurnen, Näfels, Netstal, Glarus und Schwanden.

     

    Quelle: https://reader.somedia.ch/epaper/pdf/1download_page.php?page=01_sogl_71_2020-01-09&keyauth=sDhSPWWYzl6Pxn7oTR_oJuB7_BYH0JgrRrOdrlvOtR0

  7. Erhöhung der Wasser- und Abwassergebühren in Glarus Süd

    U.a. wegen des grossen Instandsetzungsbedarfs der Leitungsnetze sieht sich Gemeinde Glarus Süd gezwungen, die nicht mehr kostendeckenden Gebühren zu erhöhen. Eine erste Erhöhung ist per 1.1.2019 bereits erfolgt (vgl. die  beiden Gebührenverordnungen für das Wasser und die Entwässerung).
    Gemäss Protokoll der Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2019 (vgl. S. 5 f.) bleibt es aber nicht bei dieser ersten Erhöhung. Aus verschiedenen, u.a. auch formalen Gründen (Überprüfung durch den Preisüberwacher) können die def. Gebühren erst per 2020 festgelegt bzw. umgesetzt werden, nähere Informationen werden in Aussicht gestellt.
  8. Artikel in der Zeitung Südostschweiz vom 19.9.2019

    Die Braunwalder drängen auf eine Strassenerschliessung. Die Mitglieder der IG Braunwald beauftragen den Vorstand für eine Kombilösung Strasse und Gondelbahn zu kämpfen.
  9. Bruwald mobil

    Bruwald Mobil informiert in einem Newsletter über ihre Aktivitäten der letzten Jahre und gibt einen Ausblick auf zukünftige Projekte: http://val-braunwald.ch/wp-content/uploads/2019/09/190827_Bruwald-Mobil_Newsletter_September-2019_final.pdf
  10. Informationen über das Kaminfegerwesen im Kanton Glarus

    Das Kaminfegerwesen ist im Kanton Glarus seit 1.1.2014 liberalisiert. Wir haben in den VAL Nachrichten bereits früher darüber informiert. Sie finden hier neu eine Liste der zugelassenen Kaminfeger  sowie das Kaminfegerreglement: http://val-braunwald.ch/wp-content/uploads/2019/09/Kaminfegerliste.pdf
  11. Erschliessungsvarianten Braunwald – Grosse Übersichtspräsentation der kantonalen Projektleitung

    Anlässlich der Informationsveranstaltung durch den Kanton Glarus vom 7.8.2019 erläuterte der Projektleiter des Kantons, Thomas Rageth, die Rahmenbedingungen und die gegenwärtig ins Auge gefassten Erschliessungsvarianten in aller Breite. Die entsprechende Päsentation steht nun den VAL-Mitgliedern als Grundlage der künftigen Diskussion vollständig zur Verfügung (47 Seiten):

    -> http://val-braunwald.ch/wp-content/uploads/2019/08/2019-08-07_Rageth_Praesentation-in-Braunwald  [PDF, 7.3MB]

  12. Die Südostschweiz: Videobeitrag zur Informationsveranstaltung vom 7.8.2019

    Das Medienhaus Die Südostschweiz hat am 8.8.2019 mit dem Begleittext

    Wie soll Braunwald erschlossen werden?

    Braunwald ist bekannt als autofreies Feriendorf im Glarnerland. Erreichbar nur durch eine Standseilbahn. Nun muss die Bahn saniert werden und es stellt sich die Frage, ob man nicht die komplette Erschliessung neu erfindet. Der Kanton hat am Mittwoch über erste Entwürfe informiert.

    in einem gut dreiminütigen Viedeobeitrag über die Informationsveranstaltung des Kantons vom 7.8.2019 zur künftigen Erschliessung Braunwalds berichtet:  https://www.suedostschweiz.ch/sendungen/2019-08-08/wie-soll-braunwald-erschlossen-werden

    Im Videobeitrag leider unerwähnt blieb derjenige Teil der Debatte, in dem die Möglichkeit mehrerer Ankunftsorte in Braunwald (z. B. bei einem allfälligen Entscheid für eine Umlaufbahn) sowie um die künftigen Verkehrsflüsse innerhalb Braunwalds diskutiert wurden.

     

  13. Kessler Sport bleibt – es war eine sogenannte „Zeitungsente“

    In der Tageszeitung Die Südostschweiz wurde am 5.8.2019 in einem Artikel, auf den auch die VAL-eInfo hingewiesen hatten (hier), fälschlicherweise behauptet, „in einem Jahr werde Kesslers Sportladen schliessen.“

    Der Inhaber von Kessler Sport, Walter Kessler, nutzte am 7.8.2029 an der Infoveranstaltung des Kantons zur künftigen Erschliessung Braunwalds umgehend die Gelegenheit, energisch zu dementieren: „Kessler Sport bleibt offen. Es handelt sich um eine einfache Zeitungsente.

  14. Mittwoch, 7.8.2019, 19:30: Infoveranstaltung Kanton Glarus: Erneuerung Zubringer Braunwald

    Erneuerung Zubringer Braunwald

    Einladung Informationsveranstaltung

    Mittwoch 7. August 2019 19:30 Uhr Mehrzweckhalle Braunwald

    Die heutige Standseilbahn von Linthal nach Braunwald ist die einzige Erschliessung von Braunwald und dient sowohl dem Personen- wie auch dem Güterverkehr. Die letzte umfassende Erneuerung fand 1997 statt. Der Verwaltungsrat der Braunwald Standseilbahnen AG ist mit der Planung für eine weitere Erneuerung gestartet.

    Der Verwaltungsratspräsident der Braunwald-Standseilbahn AG Dr. Andrea Bettiga und Gesamtprojektleiter Thomas Rageth informieren die Einwohner und die Feriengäste von Braunwald über den Stand der Arbeiten.
    Über eine möglichst rege Teilnahme an der Informationsveranstaltung würden sie sich sehr freuen.

     

    Der Flyer findet sich  hier:

     

    Siehe hierzu auch den Flyer der neu gegründeten IG Braunwald:

  15. Die ao. VAL-Mitgliederversammlung vom 2.8.2019 in der Presse

    Die Tageszeitung Die Südostschweiz hat am letzten Montag, 5.8.2029, über die ausserordentliche VAL-Mitgliederversammlung vom 2.8.2019 berichtet:

    Strasse oder Bahn? Was wollen auswärtige «Braunwalder»?

    Die Vereingung Auswärtiger Liegenschaftsbesitzer hat am Freitag über die künftige Zufahrt für Braunwald beraten. Sie wollen unvoreingenommene und transparente Planung – und noch ein paar weitere Dinge.

    [Fridolin Rast, Montag, 5. 8. 2019. ]

    Wie sieht die künftige Erschliessung vom Tal nach Braunwald hinauf aus? Wie wird sie geplant? Und was denken die Ferienhausbesitzer darüber? Zu diesen Themen hat die Vereinigung Auswärtiger Liegenschaftsbesitzer (VAL) in Braunwald am Freitag ihre Mitglieder eingeladen.

    «Die Position des VAL ist offen und wir müssen nicht zwingend auf eine deckungsgleiche Meinung kommen», so VAL-Präsident Benno Suter. «Allerdings gehts am Schluss um Realisierbares, nachdem Wünschbares vom Machbaren getrennt ist.» Das entstehende Projekt müsse zuletzt ein paar Abstimmungen und einen Entscheid des Bundes überstehen.

     

    Fünf Varianten im Rennen

    Über den Stand informierte Raumplaner und VAL-Vorstandsmitglied Christian Portmann: Die Projektleitung vonseiten Standseilbahn und Gemeinde habe zu drei Foren eingeladen, ursprünglich ohne Auftrag, auch eine Strassenzufahrt zu prüfen. Doch der Druck der IG Braunwald mit inzwischen 250 Mitgliedern habe dazu geführt, dass nun zu einer Information der Projektträger am Mittwoch eingeladen worden ist. Und dass auch die von der IG geforderte Variante geprüft wird. «Auch damit können jetzt Raumplanung und Erschliessung tatsächlich abgestimmt werden», hofft Portmann.

    Zur Auswahl stehen aktuell: Aus dem Forum drei Varianten, noch ohne Vorzug für Stand- oder Luftseibahn:

    ● Ankunft im Dorf;

    ● bei den Sportbahnen im Hüttenberg mit Zwischenhalt bei Rehaclinic;

    ● Ankunft Hüttenberg ohne Zwischenstation.

    ● Dazu kommt die Forderung der IG Braunwald: eine Gondelbahn mit mehreren Ankunftspunkten plus eine Strasse, nur für die schweren Güter. Auf der Brächalp würde umgeladen und feinverteilt.

    ● Ganz neu komme ins Gespräch: Eine Gondelbahn für Personen und kleine Güter, die Standseilbahn als reine Güterbahn.

     

    «Autofreiheit ernst nehmen»

    Die VAL-Mitglieder wollen vor allem eine transparente und unvoreingenommene Variantenwahl und Planung, so das Fazit. Braunwalds Attraktivität sinke, stellen sie fest (siehe Box).

    In einem Jahr werde Kesslers Sportladen schliessen. Eine Neuigkeit, welche die Anwesenden schockiert. Bald bleibe noch ein einziger Laden im Dorf und einer im Schwettiberg.

    Und: «Braunwald muss die Autofreiheit wieder ernst nehmen.» Heute sei sie nicht wertvolles Alleinstellungsmerkmal, sondern «reiner Fake», «leerer Slogan», und keiner kümmere sich darum. Aber die VAL-Mitglieder anerkennen auch, dass sie hier mit ihren Ansprüchen Teil des Problems sind.

    Zur künftigen Erschliessung geben sie etwa zu bedenken:

    ● Ankunft und Zentrum haben eine soziale Bedeutung, hier trifft man sich.

    ● Die Idee, Grossgüter separat zu transportieren, werde zwar im Planer-Forum sehr begrüsst, …

    ● … aber eine Güterstrasse bis auf die Brächalp finden die Auswärtigen je nach dem «nicht so toll» oder «ein No Go am Weg zum Nussbühl», der dank seiner Ruhe sehr geschätzt werde;

    ● Mehrere mögliche Ankunftspunkte seien besser, auch weil sich so die Motorfahrzeuge weniger massierten;

    ● Die Sportbahnen müssten unbedingt angebunden oder leicht zugänglich werden.

     

    «Halten, was noch da ist»

    «Raumplanung macht man mit der Erschliessung», betont Portmann. «Wir müssen das halten, was in Braunwald überhaupt noch da ist.» Braunwald müsse aber auch zusammenstehen, und seine letzte Chance nutzen. Nur: «Wo ist das Wir-Gefühl, wenn es sogar gegen einen Hotel-Wiederaufbau Rekurse gibt?»

    Die VAL wolle keine Konfrontation mit den Einheimischen in Braunwald, wird betont. Im Gegenteil ruft Johannes Trümpy, Ex-Geska-Inhaber aus Mollis, dazu auf, mit der IG Braunwald solidarisch zu sein und beizutreten. Er vertrete deren Anliegen, damit sie Gewicht bekämen, denn: «Es geht um das nackte Überleben von Braunwald und seinen Infrastrukturen. Das schlimmste wäre, wenn wir wie bisher undemokratisch fremdbestimmt werden.» Und Trümpy ruft auf, wirklich die beste Variante zu wählen, auch die IG sei für diese Wahl offen. Anstatt: «Ich befürchte, dass die Standseilbahn 2022 grössere Ersatzinvestitionen tätigt und damit alles beim Alten bleibt.»

  16. Bericht über die ausserordentliche VAL-Mitgliederversammlung vom 2. August 2019 im Bsinti

    Es ist nichts Neues, für die in die Jahre gekommene Standseilbahn nach Braunwald stehen kurz- und mittelfristig erhebliche Investitionen an, so dass sich die grundsätzliche Frage stellt, wie Braunwald künftig erschlossen werden soll. Seitens Kanton und der neu IG Braunwald liegen verschiedene Erschliessungsvarianten vor und weitere Abklärungen sind im Gange.
     
    Zwecks Information über den aktuellen Stand der Dinge, zur Erörterung der verschiedenen Konzepte und zentralen Anliegen aus dem Kreis der VAL-Mitglieder, hat der Vorstand für den 2. August 2019 zu einer  VAL-Mitgliederversammlung eingeladen. Diese war mit über 60 Teilnehmenden sehr gut besucht. Toll war die offene und sehr konstruktive Diskussion rund um die Perspektiven von Braunwald, die Erschliessungsvarianten, die Autofreiheit und auch das eigene Verhalten, welches ja auch zum Verkehrsgeschehen beiträgt. Die VAL-Mitglieder begrüssten die Gründung der IG Braunwald als tolles Signal und sprachen sich für eine enge Zusammenarbeit mit ihr aus. Die Notizen (verfasst von Andreas Stehrenberger/Christian Portmann) finden Sie in der  hier hinterlegten Datei [Achtung: 10MB gross].
     
    Aufgrund der vom Kanton nun doch eingeleiteten Abklärungen für eine mögliche Gondelbahn und eine Güterstrasse werden die für August und September 2019 vorgesehenen Forumsveranstaltungen werden verschoben, so dass dort die Ergebnisse der erwähnten Abklärungen vorliegen.

    Wir sind gespannt, wie es weitergeht, und berichten.

  17. Freitag, 2. August 2019 – ausserordentliche VAL-Mitgliederversammlung: Start Entwicklungsprozess Erschliessung –

    Die Klärung der künftigen Erschliessung ist eine zentrale Voraussetzung für die künftige Nutzungsplanung von Braunwald. Im Juni 2019 startete die Standseilbahn AG (endlich) einen Mitwirkungsprozess zur künftigen Erschliessung von Braunwald Der VAL wurde, zusammen mit den anderen Interessengruppen in Braunwald, zu den drei vorgesehenen Workshops eingeladen und wird mit einer kleinen Delegation daran teilnehmen.

     

    Dieser Prozess ist mit Blick auf die künftigen Siedlungsschwerpunkte und die Bedürfnisse von Gewerbe und Tourismus von zentraler Bedeutung und stellt den ersten Schritt dar auf dem Weg zu einer neuen Nutzungsplanung.

     

    In diesem Zusammenhang sind Sie eingeladen zur  a.o. VAL-Mitgliederversammlung vom Freitag, 2. August 2019, 19.15 h im Bsinti, an der wir mit Ihnen über die Erschliessung von Braunwald debattieren möchten. Detaillierte Informationen dazu waren auch im jüngsten VAL-Info enthalten – über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen!

     

    Für den VAL-Vorstand
    Benno Suter

  18. VAL-Info Nr. 62 – Juni 2019 erschienen

    Die neuen VAL-Info Nr. 62Dezember 2019 stehen in der elektronischen Version hier zum Download bereit; das Mitgliederpasswort für den Mitgliederbereich ist wie immer in den gedruckten VAL-Info auf einer der hintersten Seiten – Rubrik: Der elektronische Briefkasten – ersichtlich:

    VAL-Info – Elektronische Ausgabe für VAL Mitglieder

    Herzlichen Dank dem Redaktionsteam mit Ursula und Ueli Kieser, Hanspeter Saxer, Irene Forster Meier sowie Aline Hafen / Linus Engweiler für die grosse Arbeit!

    Die gedruckte Ausgabe ist bereits gegen Ende Juni in die Briefkästen gelangt. Bitte teilen Sie dem VAL mit, wenn Ihnen bereits mit der elektronischen Ausgabe gedient ist und Sie auf die Zustellung der gedruckten Ausgabe verzichten möchten. Sie helfen damit, Arbeit und Portokosten zu sparen.

    Frühere elektronische Ausgaben der VAL-Info finden sich hier.

    Und wie immer zur Information:

    • Das offizielle Wochenprogramm Braunwald zum Download (wöchentlich aktualisiert): Aktivitäten Tag für Tag, wichtige Nummern, Öffnungszeiten, Einkaufsmöglichkeiten, Transporte etc.
    • Das aktuelle Wetter: WebCams Gumen-Grotzenbühl-Oberblegisee
  19. Neu gegründete IG Braunwald – Einsatz für eine zukunftsgerichtete Erschliessung von Braunwald

    Es ist allgemein bekannt, dass die Lebens- oder Betriebsdauer der heutigen Standseilbahn begrenzt ist und dass seit längerer Zeit über eine neue Linienführung und Verlegung der Bergstation nachgedacht wird. Weniger bekannt ist, dass auch die Talstation in einer Gefahrenzone liegt. Das heutige System ist störungsanfällig, logistisch ausserordentlich umständlich, entspricht in keiner Weise den heutigen Anforderungen an die Barrierefreiheit und verursacht darüber hinaus unverhältnismässig hohe Kosten für den Betrieb und Unterhalt.

    Gemäss den bisherigen Abklärungen erfordert eine neue Linienführung und Trasséeverlängerung in den Hüttenberg auch einen neuen Tunnel durch ein geologisch anspruchsvolles Gebiet. Dies wird dementsprechend beträchtliche Investitionen erfordern, welche den bisher angedachten Rahmen von CHF 20-30 Millionen bei weitem übersteigen dürften. In der Absicht, die Erschliessung gesamthaft und für ganz Braunwald zu denken, hat sich die Braunwalder Bevölkerung in einer Anfang April neu gegründeten Interessengemeinschaft für eine zukunftsgerichtete Erschliessung ihres Dorfes formiert (näheres dazu unter www.ig-braunwald.ch). Die IG hat mittlerweile über 100 Mitglieder und ist damit bereits der zweitgrösste Verein (nach dem VAL) in Braunwald. Aussenstehende mit einem Bezug zu Braunwald sind herzlich willkommen. 

    Die IG Braunwald will den Diskurs mit der Gemeinde, der Standseilbahn AG und den kantonalen Behörden voranbringen und verlangt namentlich eine Prüfung von Alternativen zur Standseilbahn.

     

    Christian Portmann

  20. Erlass einer Planungszone für Braunwald

    Mitte Mai 2019 wurde allen Grundeigentümern in Braunwald und in Matt (Weissenberge) von der Gemeinde Glarus Süd der Erlass einer Planungszone gemäss Art. 31 des Raumentwicklungs- und Baugesetzes des Kantons Glarus mitgeteilt. Angesichts der nicht mehr bundesrechtskonformen Zonenplanung haben wir diese zweifellos notwendige Massnahme schon seit längerer Zeit erwartet, sie kam für uns aber dennoch überraschend, zumal sie sich auf die beiden genannten Ortsteile beschränkte, obschon auch anderswo in Glarus-Süd zahlreiche Bauzonen-Grundstücke auszumachen sind, bei denen sich die genau gleichen raumplanerischen Fragen stellen.

     

    Angesichts der anstehenden, erheblichen Reduktion der Bauzonen ist dieser Umstand von sehr grosser Bedeutung, denn hier geht es auch um Rechtsgleichheit. Die völlig unzweckmässige Darstellung der Parzellennummern liess jegliche Transparenz über die betroffenen Parzellen vermissen, hierfür hätte bereits ein einfacher Übersichtsplan genügt. Den VAL erreichten ferner Meldungen über fehlerhafte Angaben in den Verfügungen.

     

    Schreiben des VAL an die Gemeinde Glarus-Süd

    Zur Vermeidung unnötiger Rechtsmittelverfahren ersuchte der VAL den Gemeinderat den Erlass einer Planungszone für die ganze Gemeinde zu prüfen, deren Geltungsdauer von fünf auf drei Jahre zu reduzieren. Der VAL anerkennt, dass die raumplanerischen Fragen komplex sind und den Gemeinderat vor grosse Herausforderungen stellt. Allerdings würde dies erst recht eine proaktive und umfassende Informationspolitik und eine deutliche Abkehr von der Art des bisherigen Vorgehens erfordern.
    [Eine Kopie des Schreibens findet sich hier]

     

    Rechtswirkung einer Planungszone

    Der Erlass einer Planungszone bedeutet kein generelles Bauverbot, jedoch eine restriktive Baubeschränkung. Es darf nichts unternommen werden, was die künftige Planung erschweren könnte. Kleinbauvorhaben wie z.B. Anbauten oder Vorhaben an zentralen Lagen bieten in der Regel keine Probleme. Demgegenüber wären Baugesuche, z.B. für Neubauten an peripherer Lage oder auf bislang unüberbauten oder nicht erschlossenen Grundstücken in der Regel zu sistieren. In jedem Fall ist aber eine Einzelfallprüfung erforderlich. Wer sich mit einem konkreten Projekt befasst, sollte sich vorgängig mit dem Bauamt der Gemeinde Glarus Süd in Verbindung setzen. Für jene, die sich mit Verkaufsabsichten tragen, sei darauf hingewiesen, dass nicht generell gesagt werden kann, inwieweit sich diese Planungszone auf den Grundstückswert auswirkt – auch hier wäre eine sorgfältige Einzelfallbeurteilung angesagt.

     

    Einsprachemöglichkeit

    Sind Sie von der Planungszone betroffen und können im Sinne der obigen Ausführungen Rechtsnachteile nicht ausgeschlossen werden, so steht es Ihnen frei, eine Einsprache einzureichen. Je nach dem Zeitpunkt des Erhalts dieser Verfügung, läuft die Einsprachefrist um den 14. Juni 2019 ab. Sie kann nicht erstreckt werden.

     

    Sie haben die Möglichkeit, sich mit Vreni Hürlimann, Rechtsanwältin in Glarus in Verbindung zu setzen, welche bereits einige Einsprachen vorbereitet, sollten dies aber unverzüglich tun. Der Vorteil eines gemeinsamen Vorgehens liegt in den markant tieferen Kosten je Partei.

     

    Über den Entscheid des Gemeinderates und das weitere Vorgehen informieren wir Sie über unsere Homepage oder wiederum auf diesem Weg.

     

    Für den VAL-Vorstand
    Christian Portmann