Kleinflugzeug in Braunwald abgestürzt

Präzisierung:

Der Absturz erfolgte in der Tat in nächster Nähe der Gumen Bergstation. Braunwald entging damit nur ganz knapp einem Unglück noch weit tragischeren Ausmasses. Über die Absturzursache ist nach wie vor nichts weiteres bekannt.

 

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Braunwald GL – Kleinflugzeug abgestürzt beide Insassen kamen dabei ums Leben

Am Dienstagabend, 12.09.2017, ca. 19.00 Uhr, ist in Braunwald aus noch ungeklärten Gründen ein Kleinflugzeug mit zwei Insassen abgestürzt. Beide Insassen kamen dabei ums Leben.

Um 19.10 Uhr wurde die Kantonale Notrufzentrale von der Rega benachrichtigt, dass in Braunwald im Gebiet der Bergstation Gumen ein Kleinflugzeug abgestürzt sei. Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und Rega (mit zwei Helikoptern) begaben sich unverzüglich ins Absturzgebiet auf rund 1900 m.ü.M. Die beiden Insassen des Flugzeugs konnten nur noch tot aus dem Flugzeugwrack geborgen werden. Zu ihrer Identität können zurzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Die Bergung im schwer zugänglichen Gebiet wird durch schlechte Witterung sowie Dunkelheit erschwert. Bei der einmotorigen Maschine handelt es sich um eine in Deutschland immatrikulierte Mooney M20K. Das Flugzeug war in Donaueschingen (Deutschland) gestartet mit geplantem Zielort Albegna (Italien).

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST hat die Abklärungen zur Unfallursache aufgenommen.

Kapo GL

 

Braunwald GL – Kleinflugzeug abgestürzt beide Insassen kamen dabei ums Leben

Siehe dazu auch die Berichterstattung der Tageszeitung Die Südostschweiz:

13.9.2017  Die Rettungskräfte waren am Mittwoch mit Bergungsarbeiten beschäftigt, wobei Rettungshelikopter zum Einsatz kamen. Die einmotorige, in Deutschland gemeldete Maschine «Mooney M20K» war am Dienstagabend um etwa 19 Uhr oberhalb des Glarner Ferienortes Braunwald auf 1900 Metern über Meer auf unbewohntes Gebiet gestürzt. Der Absturzort befindet sich dort, wo im Winter das Skigebiet Braunwalds liegt.

Über eine allfällige Ursache des Unglücks lagen keine Angaben vor. Daniel Menzi, Sprecher der Glarner Kantonspolizei, sagte am Mittwoch auf Anfrage, Bilder zur Absturzzeit zeigten eine Wolkendecke, eine nicht unübliche Wetterlage. Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST nahm Ermittlungen zur Klärung der Absturzursache auf.

Gestartet war das Kleinflugzeug in Donaueschingen in Deutschland. Es hätte nach Albenga in Norditalien fliegen sollen.

https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2017-09-13/zwei-maenner-aus-deutschland-verloren-ihr-leben